| Film | |
| Titel | Kaltgestellt |
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| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1980 |
| Länge | 88 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Bernhard Sinkel |
| Drehbuch | Alf Brustellin Bernhard Sinkel |
| Produktion | Joachim von Vietinghoff |
| Musik | Charlie Mariano Jasper van’t Hof Mike Thatcher |
| Kamera | Dietrich Lohmann |
| Schnitt | Annette Dorn |
| Besetzung | |
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Kaltgestellt ist ein deutscher Spielfilm von Bernhard Sinkel aus dem Jahre 1980. Er feierte seine Premiere auf dem Filmfestival von Cannes.
West-Berlin Ende der 1970er Jahre. Der Berufsschullehrer Brasch versucht sich am Rande einer Demonstration in Kreuzberg mit seiner Frau Juliane auszusprechen. Juliane hat ihn verlassen und ist in eine linke Wohngemeinschaft gezogen. Sie droht ihm damit, bald die gemeinsame Tochter Anna zu sich zu holen. Auf der Demo fotografiert ein V-Mann des Verfassungsschutzes namens Körner junge Männer, die gefälschte Bildzeitungen verteilen. Der V-Mann und sein Auftraggeber Sokolowski werden wiederum von der jungen Fotografin Franziska Schwarz fotografiert. Franziska Schwarz ist trotz des deutschen Namens Spanierin, lebt eigentlich in Paris und will in Berlin eine politische Reportage fotografieren. Sie wird auf den attraktiven Brasch aufmerksam und lichtet auch ihn ab. Am Tag darauf begeht einer von Braschs Schülern Selbstmord. Er hatte als V-Mann seine Mitschüler bespitzelt. Körner sucht nun den Kontakt zu Brasch, der die Schüler weiter für den Verfassungsschutz aushorchen soll. Im Gegenzug verspricht er Informationen über die in der WG lebende Ehefrau des Lehrers. Brasch ist empört über das Ansinnen Körners und geht mit brisanten Aufzeichnungen des suizidierten Schülers an die Öffentlichkeit. Er löst damit jedoch keinen Skandal aus, sondern wird vom Schuldienst suspendiert. Körner wird ebenfalls entlassen und droht Brasch mit Rache. Er sorgt dafür, dass Brasch seine Wohnung verliert und Tochter Anna vom Jugendamt an ihre Mutter übergeben wird. Brasch beginnt daraufhin zu trinken und fängt eine Liaison mit Franziska an. Die Fotografin zeigt ihm die Bilder, die sie auf der Demo von Körner und dessen Vorgesetzten Sokolowski gemacht hat. Körner bricht bald darauf bei Franziska ein und stiehlt die ihn belastenden Fotos. Der verzweifelte Brasch verfolgt Körner nun zu Fuß durch die Stadt. Am Lehrter Stadtbahnhof übergibt der V-Mann dem Lehrer seine Dossiers sowie Franziskas Fotos und Negative. Er trägt Brasch auf, damit einen Skandal anzuzetteln. Dann setzt er sich mit der S-Bahn nach Ost-Berlin ab. Brasch versucht nun, durch ein konspiratives Gespräch mit dem Berliner Innensenator in einer U-Bahnstation die Dinge wieder ins Lot zu bringen. Bei dem Gespräch versucht die Polizei jedoch, den Lehrer festzunehmen. Brasch wird bei der Flucht angeschossen und rettet sich in eine U-Bahn. In der letzten Szene sieht man ihn blutend durch eine Unterführung am Flughafen humpeln. Ob er sich noch mit Franziska, die einen Flug nach Paris nehmen wollte, treffen kann, bleibt offen.
Der Film lief im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 1980, ging bei der Preisvergabe jedoch leer aus.