Kanadevia

Kanadevia K.K.
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Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3789000001
Gründung 1881
Sitz Osaka, Präfektur Osaka, Japan Japan
Leitung Sadao Mino (Präsident)
Mitarbeiterzahl 11.400
Umsatz 493 Mrd. Yen (~ 3,1 Mrd. Euro)
Branche Anlagenbau
Website www.kanadevia.com
Stand: 31. März 2023
Kanadevia-Hauptsitz in Osaka

Kanadevia (bis 2024 firmierend als Hitachi Zōsen) ist ein japanischer Anlagenbaukonzern mit Wurzeln im Schiffbau.

Seit 2004 ist das Unternehmen unabhängig vom Hitachi-Konzern.

Geschichte

Das Unternehmen Ōsaka Tekkōjo (dt.: Osaka Eisenwerke) wurde 1881 durch den nordirischen Emigranten Edward Hazlett Hunter in Osaka gegründet. Das Unternehmen war zu Beginn ausschließlich im Schiffbau aktiv und stellte mit der Hatsu Maru 1882 das erste Schiff fertig, das damals noch hauptsächlich aus Holz gebaut wurde. Das erste Schiff des Unternehmens mit stählernem Rumpf wurde erst 1890 für Osaka Shosen (heute Mitsui O.S.K. Lines) gebaut. Mit der Tora Maru wurde 1908 der erste Tanker Japans gebaut. Ab 1927 stieg das Unternehmen in den Bau von Brücken und anderen Stahlbauten ein. 1930 wurden die Schiffe Heiyo Maru und Heian Maru fertiggestellt.

Im Jahr 1943 nahm das Unternehmen die Firma Hitachi Zōsen K.K. an. In den folgenden Jahrzehnten diversifizierte sich das Unternehmen zunehmend und entfernte sich vom Schiffbau als Hauptumsatzquelle. Im Jahr 2002 trennte sich Hitachi Zōsen endgültig vom Schiffbau und spaltete den Geschäftsbereich als Universal Shipbuilding Corporation (heute: Japan Marine United) ab.

Seit Oktober 2024 firmiert Hitachi Zōsen unter dem Namen Kanadevia.

Produkte

Das Unternehmen ist im Maschinen- und Anlagenbau für unterschiedliche Branchen aktiv. Zu den Produkten von Kanadevia zählen unter anderem Verpackungs- und Sterilisationsanlagen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Anlagen für die Wasser- und Abwasserbehandlung sowie Meerwasser-Entsalzungsanlagen, Recycling- und Müllverbrennungsanlagen, Windkraftanlagen, Druckbehälter für die Prozessindustrie, Transportbehälter für atomare Abfälle, Tunnelbohrmaschinen und verschiedene Stahlbauten wie Brücken und Fluttore. Weiterhin vertreibt das Unternehmen Gussteile, Produkte für die Fabrikautomatisierung, Lithium-Ionen-Batterien und elektronische Bauteile.

Commons: Kanadevia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Hitachi Zōsen: Top Message, abgerufen am 22. Juli 2023.
  2. ↑ Hitachi Zōsen: Report of Consolidated Financial Results, abgerufen am 22. Juli 2023.
  3. ↑ Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: Japan Offshore-Windenergie - Zielmarktanalyse 2019 mit Profilen der Marktakteure, abgerufen am 22. Juli 2023.
  4. ↑ Hitachi Zōsen: HitzSTORY, abgerufen am 22. Juli 2023.
  5. ↑ Hitachi Zōsen: Integrated Report 2022, abgerufen am 22. Juli 2023.
  6. ↑ Kanadevia: Hitachi Zosen Corporation ändert Namen in "Kanadevia", abgerufen am 19. Juli 2026.
  7. ↑ Hitachi Zōsen: Business, abgerufen am 22. Juli 2023.