Karin Illgen

Karin Illgen im September 1967

Karin Illgen (* 7. April 1941 in Greifswald; † 9. Juni 2026 in Leipzig) war eine deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin, die – für die DDR startend – bei den Europameisterschaften 1969 in Piräus die Bronzemedaille im Diskuswurf gewann (48,86 – 57,54 – 58,48 – 57,10 – 58,12 – 58,66 m). Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt belegte sie Platz zehn (50,40 – ungültig – 52,18 m). Bei den Europameisterschaften 1971 in Helsinki schied sie in der Qualifikation aus. Karin Illgen gehörte dem SC DHfK Leipzig an. In ihrer Wettkampfzeit war sie 1,81 m groß und 83 kg schwer.

Karin Illgen blieb der Leichtathletik bis in die heutige Zeit verbunden und trat für das LAZ Leipzig in der Altersklasse Seniorinnen W70 im Diskuswurf (1 kg) und im Kugelstoßen (3 kg) an.

Karin Illgen wurde 1975 als IMS „Katharina“ vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) angeworben und war bis 1989 für das Ministerium aktiv. Von 1977 bis 1981 arbeitete Illgen in der Urlauberüberwachung als Repräsentantin und Chefrepräsentantin des Reisebüros der DDR in der Volksrepublik Bulgarien.

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Einzelnachweise

  1. ↑ Karin Illgen. Leichtathletik-Datenbank, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 28. Juni 2026.
  2. ↑ BStU MfS BV Leipzig AIM 118/91, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR (Berlin)
Personendaten
NAME Illgen, Karin
KURZBESCHREIBUNG deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
GEBURTSDATUM 7. April 1941
GEBURTSORT Greifswald
STERBEDATUM 9. Juni 2026
STERBEORT Leipzig