Karl-Friedrich Blanke

Karl-Friedrich Blanke (* 13. Dezember 1910 in Herford; † 1991) war ein deutscher Musiktherapeut.

Leben

Der Sohn eines Matratzenfabrikanten nahm nach dem Abschluss der Oberrealschule ein Medizinstudium auf. Im Sommersemester 1933 war er an der Universität Rostock immatrikuliert. Blanke promovierte 1937 an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über den Geburtsverlauf beim engen Becken nach dem Material der Göttinger Frauenklinik der Jahre 1926-1935 und arbeitete danach in Bad Salzuflen.

Als Musiktherapeut empfiehlt Blanke „Musik in Verbindung mit Farblichteffekten und Streichmassagen zur Beruhigung und Entspannung bei psychosomatischen Leiden“.

Blankes Ansatz war, wie bei Lois A. Benedict, E. Thayer Gaston und H. M. Sutermeister, eine sozialpsychologisch-analytisch orientierte Musiktherapie.

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Karl-Friedrich Blanke in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 24. Oktober 2023.
  2. ↑ Immatrikulation von Karl Friedrich Blanke. Universität Rostock, abgerufen am 24. Oktober 2023.
  3. ↑ Heinrich Kranz, Kurt Heinrich: Schizophrenie und Umwelt. Band 5 des Bad Kreuznacher Symposion. Thieme, 1972, S. 143. ISBN 978-3-13-479201-0
  4. ↑ Jiří Kantor, Matěj Lipský, Jana Weber (Hrsg.): Základy muzikoterapie. Grada Publishing, 2009, S. 100. ISBN 978-80-247-2846-9
Personendaten
NAME Blanke, Karl-Friedrich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Musiktherapeut
GEBURTSDATUM 13. Dezember 1910
GEBURTSORT Herford
STERBEDATUM 1991