Karl Fortlage

Arnold Rudolf Karl Fortlage (* 12. Juni 1806 in Osnabrück; † 8. November 1881 in Jena) war ein deutscher Philosoph und Musikforscher.

Grab von Karl Fortlage auf dem Johannisfriedhof in Jena

Familie

Karl Fortlage war der älteste Sohn von Johann Heinrich Benjamin Fortlage (1770–1841), Rektor am Ratsgymnasium Osnabrück und Maria Margarethe Schwartze (1779–1822). Er heiratete Sophie Charl. Eitzen (1807–85). Das Paar hatte einen Sohn und eine Tochter. Sein jüngerer Bruder Heinrich Fortlage (1811–1895) war Kaufmann, Bürgervorsteher (1853) und Senator (1855) in Osnabrück.

Leben

Karl Fortlage wurde 1829 Privatdozent in Heidelberg, 1845 in Berlin und 1846 als Professor der Philosophie nach Jena berufen.

Ursprünglich Hegelianer, wie seine Jugendschrift Die Lücken des Hegelschen Systems (Heidelb. 1832) beweist, ging er, durch das Studium Kants und besonders Fichtes und Benekes veranlasst, zu einer Verschmelzung der Wissenschaftslehre mit der empirischen Psychologie und zu einem Standpunkt über, den er selbst als transcendentalen Pantheismus bezeichnet hat.

Seine beiden philosophischen Hauptwerke sind: Genetische Geschichte der Philosophie seit Kant (Leipzig 1852) u. System der Psychologie (Leipzig 1855, 2 Bde.).

Schriften (Auswahl)

Literatur

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Personendaten
NAME Fortlage, Karl
ALTERNATIVNAMEN Fortlage, Carl
KURZBESCHREIBUNG deutscher Philosoph
GEBURTSDATUM 12. Juni 1806
GEBURTSORT Osnabrück
STERBEDATUM 8. November 1881
STERBEORT Jena