
Karl Jakobs (* 1959 in Retterath) ist ein deutscher Physiker und Hochschullehrer. Er ist seit 2003 Professor für Experimentelle Teilchenphysik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Jakobs beendete 1985 sein Physikstudium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und promovierte 1988 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Von 1988 bis 1992 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am CERN in Genf, von 1992 bis 1996 am Max-Planck-Institut für Physik in München. Von 1996 bis 2003 war er Professor an der Universität Mainz. 2007 wurde er Physik-Koordinator des ATLAS-Experimentes am LHC des CERN in Genf, bei dem er die Kooperation von 1.600 Physikern miteinander abstimmte. Von 2017 bis 2021 war er Leiter (Spokesperson) der ATLAS Kollaboration. Von 2021 bis 2023 war er Vorsitzender des European Committee for Future Accelerators (ECFA) und seit 2024 ist er Sekretär des Aktualisierungsprozesses der Europäischen Strategie für Teilchenphysik.
Seit 2008 ist Jakobs auswärtiges Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala. Für 2015 wurde ihm die Stern-Gerlach-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zugesprochen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jakobs, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker |
| GEBURTSDATUM | 1959 |
| GEBURTSORT | Retterath |