Karl Kautzky

Karl Kautzky bei der Verleihung der Silbernen Ehrennadel der Stadtgemeinde Gmünd

Karl Kautzky (* 9. August 1948 in Gmünd) ist ein österreichischer Posaunist, Komponist und Arrangeur.

Werdegang

Karl Kautzky stammt aus einer Musikerfamilie (Großvater und Vater). Er erhielt ab 1955 Klavierunterricht und ab 1957 Posaunenunterricht. Kautzky studierte an der Musikakademie Wien Posaune bei Hans Bauer und Bahner, Klavier bei Willibald Hübner. Später folgte ein Kompositionsstudium bei Otto Siegl. Von 1967 bis 2011 war er Soloposaunist bei den Niederösterreichischen Tonkünstlern.

Kautzky gab über 100 Konzerte im Zyklus Music Antiqua mit dem Clemencic Consort im Brahmssaal des Musikvereins. Er hatte Fernsehauftritte mit Fatty George und spielte mit den Niederösterreichischen Tonkünstlern mit Joe Zawinul.

Die Konzerte mit dem Clemencic Consort führten ihn unter anderem in die Mailänder Scala, den Markusdom in Venedig, auf das Luca Festival, nach Saint Germain, Paris, die Oper in Sidney, das Brüsseler Rathaus, zum Flandern Festival in St. Hubert und zum Carinthischen Sommer in Ossiach (1980). Er gab Konzerte in Arles, in Avignon, in London (Kabbala) und in der Oper in Rom (Inszenierung Andre Heller). Auf einer Amerika-Tournee mit Toni Maier trat er unter anderem zweimal in Chicago auf.

Kautzky komponierte mehrere hundert Musikstücke und schrieb mehr als tausend Arrangements.

Ehrungen

Werke (Auswahl)

Diskografie (Auswahl)

Verschiedene

Karl Kautzky und seine Band

Schallplattenaufnahmen mit dem Clemencic Consort

Petersdorfer Musikanten

Wolfgang Lindner Band

Aufnahmen zu Fernsehsendungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Nachweis Clemencic Consort.
  2. ↑ K. K. music Karl Kautzky Musikverlag: K. K. music Karl Kautzky Musikverlag. Abgerufen am 6. April 2021.
  3. ↑ 17 verdiente Personen in Gmünd geehrt. In: Regionalmedien Austria#Medien. 17. Mai 2016, abgerufen am 8. April 2020.
  4. ↑ Barbara Boisits: Kautzky, Karl. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.