Karloskar Felser (* 18. September 1911 in Frankfurt am Main; † 16. Dezember 1978) war ein österreichischer Geologe und Paläontologe.
Felser studierte nach dem Abitur 1931 zunächst an der Universität Frankfurt, seit 1933 an der Universität Graz, wo er 1936 bei Franz Heritsch in Geologie zum Dr. phil. promoviert wurde. 1936/37 machte Felser Kartierungen in den Karnischen Alpen und den Karawanken, 1937 wurde er Hilfsassistent bei Hans Breddin an der Technischen Hochschule Aachen, 1938/39 war er Assistent bei Bruno von Freyberg an der Universität Erlangen. Von 1939 bis 1941 war er Sachbearbeiter und Regierungsbaurat für den Vierjahresplan für die Bayerische Ostmark. Er leistete Kriegsdienst in Nordfinnland und Norditalien als Wehrgeologe. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1947 führte er zusammen mit seiner Mutter das väterliche Uhren- und Goldwarengeschäft in Leoben weiter. Ab 1957 war Felser nebenberuflich an der Montanistischen Hochschule Leoben Lehrbeauftragter für Paläontologie. Von 1972 bis zu seiner Pensionierung 1977 war er dort hauptberuflich Kustos der Sammlung des Instituts für Geologie und Lagerstättenkunde.
Felser erforschte unter anderem rugose Korallen des alpinen Paläozoikums.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Felser, Karloskar |
| ALTERNATIVNAMEN | Felser, Karl-Oskar |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Geologe und Paläontologe |
| GEBURTSDATUM | 18. September 1911 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |
| STERBEDATUM | 16. Dezember 1978 |