
Katharina Comoth (* 14. Dezember 1940 in Aachen) ist eine deutsche Philosophin.
Katharina Comoth studierte an der Freien Universität Berlin Philosophie, Publizistik, Politikwissenschaft und Geschichte und wurde 1970 von der dortigen Philosophischen Fakultät durch deren Dekan Thomas Nipperdey promoviert; sie war die letzte (Privat-)Assistentin von Emil Dovifat († 1969).
Der thematische Schwerpunkt ihrer Veröffentlichungen liegt im Bereich der systematischen Ideenlehre, der historischen Idealismusforschung – insbesondere in Bezug auf Trias und Triplizität bei Platon und bei Hegel – sowie der Mediaevistik und Patristik (vor allem Origenes). Sie rekonstruierte in ihren Monographien von 1995 und 1998 mit Texten der klassischen griechischen Philosophie und Dichtung sowie mit Kunstwerken wie dem ‚Philosophenkopf mit dem E’ erstmals den Zusammenhang von Hestia als Reflexionssubstanz esti ,inmitten der sphaera’ mit dem E apud Delphos und in ihrer Monographie von 2004 den Kosmos im „Schnittpunkt“ von THEOTOKOS mit Blick auf Alethes logos und logos tou Theou.
Neben ihren Buchpublikationen verfasste sie zahlreiche Einzelbeiträge und Rezensionen in Sammelbänden und Fachzeitschriften.
Comoth ist Mitglied der Internationalen Hegel-Vereinigung, der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und von The International Plato Society. Sie stiftete 1986 die Gedenktafel für Georg Wilhelm Friedrich Hegel am Haus Plöck Nr. 48–50 in Heidelberg.
Seit ihrer Dissertation kritisiert sie Ideologie im Verfall philosophischer Kriterien.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Comoth, Katharina |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Philosophin |
| GEBURTSDATUM | 14. Dezember 1940 |
| GEBURTSORT | Aachen |