Katja Frieler ist eine deutsche Klimawissenschaftlerin, Leiterin der Forschungsabteilung für Transformationspfade am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Professorin für Klimafolgen an der Universität Potsdam.
Frieler studierte Mathematik an der Universität Bielefeld und promovierte 2006 an der Universität Potsdam zur Physik der Atmosphäre. Sie arbeitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, wo sie zur Leiterin der Forschungsabteilung für Transformationspfade aufstieg. Im Jahr 2024 wurde sie zur Professorin für Klimafolgen an der Universität Potsdam berufen.
In ihrer Forschung befasst sich Frieler mit der Quantifizierung beobachteter Klimafolgen in natürlichen und gesellschaftlichen Systemen (Zuordnungsforschung) und insbesondere mit den Auswirkungen extremer Wetterereignisse. Sie ist Projektleiterin des Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISIMIP), das sektorübergreifend Klimafolgenmodelle koordiniert und vergleicht. Zudem leitet sie die offene Klimafolgen-Enzyklopädie ISIpedia. Sie war Leitautorin des Kapitels „Key Risks Across Sectors and Regions“ im Sechsten Sachstandsbericht der IPCC-Arbeitsgruppe II und wirkte am Bericht für Entscheidungsträger mit. Ihre wissenschaftliche Arbeit umfasst die vielzitierte Studie Limiting global warming to 2 °C is unlikely to save most coral reefs (2013), die aufzeigte, dass selbst bei einer Begrenzung der Erwärmung auf 2 °C die meisten Korallenriffe gefährdet bleiben.
| Personendaten | |
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| NAME | Frieler, Katja |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Klimawissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |