Anfang 1968 hatte die Band keine Platte mehr in den Charts, Jimmy Page wollte eine eigene Band gründen, so wie es auch Relf vorhatte. Am 7. Juli 1968 löste Relf die Yardbirds auf. Als The New Yardbirds bestand die Band noch bis Ende des Jahres, da noch eine Tournee zu beenden war. Die New Yardbirds nannten sich Ende 1968 in Led Zeppelin um. Relf wurde Mitbegründer der RockbandRenaissance, mit der er 1969 und 1970 zwei Alben aufnahm. Sängerin dieser Band war seine Schwester Jane Relf.
Relfs nächste Band wurde im Jahr 1975 Armageddon. Vor den Aufnahmen des zweiten Albums starb Relf in seiner Wohnung nach einem Stromschlag, den er beim Spielen einer E-Gitarre erlitten hatte. Beerdigt wurde er auf dem Richmond Cemetery im Londoner Stadtteil Richmond upon Thames.
Diskografie
1963: The Yardbirds – Sonny Boy Williamson & The Yardbirds: Live At The Crawdaddy
1971: The Yardbirds – Live Yardbirds Featuring Jimmy Page (Aufnahmen von 1968)
1975: Armageddon – Armageddon
1999: The Yardbirds – The BBC Sessions
Im Jahre 1966 nahm Relf zwei Singles auf, seine einzigen Soloplatten. Die Titel waren Mr. Zero / Knowing und Shapes in My Mind / Blue Sands.
Singles:
1966: Mr. Zero
1966: Shapes in My Mind
1968: Together Now (1968/1989, US-Pressung)
Literatur
The Yardbirds – die Crawdaddy-Clubband mit Pionierarbeit und orientalischen Einflüssen. In: Horst Rudolf: Der Beat fiel vom Himmel. Band I: Von den Quarrymen bis zum Ende der Beatles – eine neue Generation in Bewegung. Utz Verlag, München 2021, S. 323 f.