Der Weiler liegt fünf Kilometer westnordwestlich des Dinkelsbühler Zentrums unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Fichtenau in Baden-Württemberg. Durch den Ort fließt der Krebsgraben (im Unterlauf Hinterwiesengraben genannt), der ein linker Zufluss des Hardgrabens ist (im Mittellauf Mühlgraben, im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Der Ort ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. 0,5km nordöstlich liegt das Winterholz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Esbach (0,6km südöstlich), nach Rauenstadt (0,5km südlich) und nach Bernhardsweiler (1,2km westlich).
Haus Nr. 10a: ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach und Putzgliederung, zweites Viertel 19. Jahrhundert; Scheune, verputzter Massivbau mit Satteldach, bezeichnet „1833“.
12T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 432.
↑Johann Bernhard Fischer:Ketschenweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.156 (Digitalisat).
12T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 557f.
↑T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.
↑T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.
↑Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“.