| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 35′ N, 8° 38′ O | |
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Gießen | |
| Landkreis: | Gießen | |
| Höhe: | 158 m ü. NHN | |
| Fläche: | 10,58 km² | |
| Einwohner: | 7811 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 738 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 35452 | |
| Vorwahl: | 0641 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GI | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 31 007 | |
| LOCODE: | DE HRU | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Linnpfad 30 35452 Heuchelheim an der Lahn | |
| Website: | www.heuchelheim.de | |
| Bürgermeister: | Lars Burkhard Steinz (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Heuchelheim an der Lahn im Landkreis Gießen | ||
Heuchelheim an der Lahn (amtlich: Heuchelheim a. d. Lahn, bis zum 16. März 2019 Heuchelheim) ist eine Gemeinde im mittelhessischen Kreis Gießen und schließt sich unmittelbar westlich an die Kreisstadt Gießen an. Die rund 8000 Einwohner verteilen sich auf die beiden Ortsteile Heuchelheim (5800 Einwohner) und Kinzenbach (2200 Einwohner). Die beiden Orte schlossen sich am 1. April 1967 zur Gemeinde Heuchelheim zusammen.
Heuchelheim gehört zur Kooperation Gleiberger Land, einem Landstrich zwischen Gießen und Wetzlar. Der Hauptort liegt an der Bieber, nur etwa einen Kilometer vor deren Mündung in die Lahn.
Heuchelheim grenzt im Norden an die Gemeinden Biebertal und Wettenberg, im Osten an die Stadt Gießen, im Südwesten an die Stadt Wetzlar sowie im Westen an die Gemeinde Lahnau (beide Lahn-Dill-Kreis). Heuchelheim bildet mit Wettenberg, Biebertal und Lahnau das Gleiberger Land.
Heuchelheim ist ein Fundort ubischer Münzen.
Im Zeitraum zwischen 769/78 schenkte ein gewisser Erpho dem Kloster Lorsch 30 Morgen Acker in Heuchelheim und einen Waldanteil zwischen den Marken Walgern und Wißmar. Dieser Erpho bezeugt 784 eine weitere Schenkung an das Kloster in einem anderen Ort als Zweiter in der Zeugenreihe.
In dem berühmten Kopiar Lorscher Codex wird der zwischen 769 und 778 genannte Ort erwähnt: „... in Logenhene ... in Widmare marca in loco qui antiquitatus dicebatur Vchelheim ..“ (im Lahngau in der Wißmarer Mark im Ort, der früher Vchelheim genannt wurde). Das Kopiar selbst wurde in der Zeit zwischen 1183 und 1195 angelegt.
Ein „Adolfvs de Hucheleim“ wird 1237 belegt. Dabei bleibt offen, ob es sich um Heuchelheim an der Lahn handelt. „... Curiam nostram in Huchilnheim ...“ (Unser Hof in Heuchelheim) heißt es in einer Urkunde von 1245. Der Ritter „Adolvus miles de Hahelheym“ tritt 1257 urkundlich in Erscheinung. 1265 ist es derselbe oder ein namensgleicher Ortsadliger. 1295 wird „... vnam curiam sitam in Huchelinheim ...“ (einen Hof gelegen in Huchelinheim) erwähnt.
Die Namensforschung deutet den Ortsnamen mit dem Bestimmungsglied „Huchilo“ als Ableitung von einem Rufnamen. Nach anderer Auffassung leitet sich Ortsname vom urgermanischen hukil (‚Siedlung auf dem Hügel‘) ab.
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Heuchelheim:
„Heuchelheim (L. Bez. Giessen) evangel. Pfarrdorf; liegt auf dem rechten Lahnufer an dem Bieberbach, so wie an der Straße von Giessen nach Gladenbach, und 1⁄2 St. vom ersteren Orte entfernt. Man findet 185 Häuser und 1139 Einwohner, die außer 1 Katholiken und 25 Juden evangelisch sind, so wie 1 Kirche, 1 Rathhaus, 1 Walk- und 1 Mahlmühle; letztere von einer großen Linde beschattet, ist einer der gewöhnlichen Vergnügungsorte der Giessener Studenten. – Heuchelheim gehörte zu den Gleibergischen Besitzungen, und wurde später, mit andern Orten, zwischen Hessen und Nassau in Gemeinschaft besessen, bis bei einer Abtheilung, 1585, der Ort ausschließend an Hessen kam.“
Bis zum Jahr 1967 gehörten die seinerzeit selbständigen Gemeinden Heuchelheim und Kinzenbach unterschiedlichen Landkreisen an. Während Heuchelheim bereits damals zum Landkreis Gießen gehörte, lag Kinzenbach im Landkreis Wetzlar. Anfang der 1960er Jahre bildeten beide Gemeinden eine Schulzweckgemeinschaft, die schließlich zum Zusammenschluss zur Großgemeinde Heuchelheim am 1. April 1967 führte. Von 1977 bis 1979 gehörte Heuchelheim im Zuge der Gebietsreform in Hessen administrativ geschaffenen Stadt Lahn, die aus Gießen, Wetzlar und den dazwischen liegenden Orten gebildet wurde. Innerhalb der Stadt Lahn bildeten Heuchelheim und Kinzenbach den Stadtbezirk Heuchelheim. Als ein letztes Überbleibsel aus dieser Zeit besteht noch heute eine stadtbusartige Verbindung zwischen Gießen, Heuchelheim, Lahnau und Wetzlar. Von 1949 bis 1957 hatte Heuchelheim eine Oberleitungsbuslinie von Gießen, die Linie 4, die später mit Dieselbussen betrieben wurde. Sie hielt an den Haltestellen Bahnhof, Liebigstraße, Selterstor, Goetheschule, Oswaldsgarten, Hessenhalle, Heuchelheim Ost, Bahnstraße, Ludwig-Rinn-Straße und Haag. 1998 wurde die Linie 4 mit der Buslinie 21 nach Wetzlar zusammengelegt und trägt nun die Nummer 24.
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten, denen Heuchelheim angehört(e):
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Heuchelheim das „Landamt Gießen“ zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.
Mit der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. „Stadtgericht Gießen“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Heuchelheim zuständig war.
Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes am 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen Land- und Stadtgerichte im Großherzogtum Hessen aufgehoben und durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt. Ebenso verfuhr man mit den als Obergerichten fungierenden Hofgerichten, deren Funktion nun die neu errichteten Landgerichte übernahmen. Die Bezirke des Stadt- und des Landgerichts Gießen wurden zusammengelegt und bildeten nun zusammen mit den vorher zum Landgericht Grünberg gehörigen Orten Allertshausen und Climbach den Bezirk des neu geschaffenen Amtsgerichts Gießen, welches seitdem zum Bezirk des als Obergericht neu errichteten Landgerichts Gießen gehört. Zwischen dem 1. Januar 1977 und 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“, der mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ geändert wurde. In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen des Amtsgerichts Gießen das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Heuchelheim 7308 Einwohner. Darunter waren 492 (6,7 %) Ausländer, von denen 186 aus dem EU-Ausland, 220 aus anderen europäischen Ländern und 83 aus anderen Staaten kamen. Die Einwohner lebten in 3391 Haushalten. Davon waren 1139 Singlehaushalte, 994 Paare ohne Kinder und 917 Paare mit Kindern sowie 254 Alleinerziehende und 87 Wohngemeinschaften.
| • 1502: | 36 Männer |
| • 1577: | 74 Hausgesesse |
| • 1630: | 9 zweispännige, 31 einspännige Ackerleute, 22 Einläuftige, 2 Witwen, 13 Vormundschaften |
| • 1669: | 338 Einwohner |
| • 1742: | 3 Geistliche/Beamte, 145 Untertanen, 47 Junge Mannschaften, 13 Beisassen/Juden |
| • 1791: | 872 Einwohner |
| • 1800: | 855 Einwohner |
| • 1806: | 999 Einwohner, 161 Häuser |
| • 1829: | 1139 Einwohner, 185 Häuser |
| • 1867: | 1413 Einwohner, 205 Häuser |
| Heuchelheim: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2015 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1791 | 872 | |||
| 1800 | 855 | |||
| 1806 | 855 | |||
| 1829 | 1.139 | |||
| 1834 | 1.144 | |||
| 1840 | 1.224 | |||
| 1846 | 1.344 | |||
| 1852 | 1.353 | |||
| 1858 | 1.386 | |||
| 1864 | 1.414 | |||
| 1871 | 1.476 | |||
| 1875 | 1.589 | |||
| 1885 | 1.780 | |||
| 1895 | 1.972 | |||
| 1905 | 2.390 | |||
| 1910 | 2.577 | |||
| 1925 | 2.687 | |||
| 1939 | 3.171 | |||
| 1946 | 4.145 | |||
| 1950 | 4.370 | |||
| 1956 | 4.382 | |||
| 1961 | 4.650 | |||
| 1967 | 6.350 | |||
| 1972 | 6.943 | |||
| 1975 | 7.118 | |||
| 1980 | 7.340 | |||
| 1985 | 7.282 | |||
| 1990 | 7.338 | |||
| 1995 | 7.810 | |||
| 2000 | 7.625 | |||
| 2005 | 7.570 | |||
| 2010 | 7.595 | |||
| 2011 | 7.308 | |||
| 2015 | 7.501 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: 1972:; ab 1975:; Zensus 2011 Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte. | ||||
| • 1830: | 1113 evangelische, ein katholischer, 25 jüdische Einwohner |
| • 1961: | 3727 evangelische, 800 katholische Einwohner |
| • 2011: | 3886 evangelische (= 53,2 %), 1061 katholische (= 14,5 %), 2362 sonstige (= 32,3 %) Einwohner |
| • 1961: | Erwerbspersonen: 243 Land- und Forstwirtschaft, 1461 produktives Gewerbe, 312 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 346 Dienstleistungen und Sonstige. |
Für die Gemeindevertretung der Gemeinde Heuchelheim erbrachte die Kommunalwahl am 15. März 2026 folgendes amtliche Endergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:
| Gemeindevertretung – Kommunalwahlen 2026 | |
|---|---|
| Wahlvorschläge | % 2026 |
Sitze 2026 |
% 2021 |
Sitze 2021 |
% 2016 |
Sitze 2016 |
% 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 31,5 | 7 | 30,5 | 8 | 36,8 | 11 | 33,6 | 10 | 24,9 | 8 | 26,2 | 8 | |
| Grüne | Bündnis 90/Die Grünen | 22,6 | 5 | 24,2 | 7 | 13,7 | 4 | 16,7 | 5 | 12,8 | 4 | 12,3 | 4 | |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 22,6 | 5 | 22,2 | 6 | 25,6 | 8 | 27,4 | 9 | 29,6 | 9 | 40,4 | 12 | |
| KWI | Kinzenbacher Wählerinitiative | 12,6 | 3 | 10,0 | 3 | 8,3 | 3 | 9,6 | 3 | 12,2 | 4 | — | — | |
| FW | Freie Wähler | 8,0 | 2 | 8,8 | 2 | 10,2 | 3 | 8,7 | 3 | 13,4 | 4 | 12,9 | 4 | |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 2,8 | 1 | 4,4 | 1 | 5,4 | 2 | 3,9 | 1 | 7,1 | 2 | 8,2 | 3 | |
| Gesamt | 100,0 | 23 | 100,0 | 27 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | ||
| Wahlbeteiligung in % | 63,1 | 57,5 | 55,8 | 55,8 | 54,1 | 59,0 | ||||||||
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl. Er ist Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Heuchelheim neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Beigeordneter und acht weitere Beigeordnete angehören. Bürgermeister ist seit dem 19. Dezember 2009 Lars Burkhard Steinz (CDU). Er wurde als Nachfolger von Helmut Fricke (SPD), der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte, am 7. Juni 2009 im ersten Wahlgang bei 53,7 Prozent Wahlbeteiligung mit 51,8 Prozent der Stimmen gewählt. Es folgten zwei Wiederwahlen, zuletzt im Juni 2021.
Als Hoheitszeichen führt die Gemeinde Heuchelheim dieses Wappen:
| Blasonierung: „In Silber unter rotem Schildhaupt aus drei gestürzten Spitzen schräglinks angeordnet ein blaues Mühlrad und eine blaue Lilie.“ | |
| Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 15. Januar 1982 durch das Hessische Ministerium des Innern genehmigt. |
Die Flagge wurde am 3. September 1985 durch das Hessische Ministerium des Innern genehmigt.
Flaggenbeschreibung: „Auf weißer Mittelbahn, begrenzt von zwei roten Randstreifen, in der oberen Hälfte aufgelegt das Gemeindewappen.“
Sehenswürdigkeiten der Gemeinde am Bieberbach sind das Heimatmuseum im alten Kinzenbacher Bahnhof sowie das Kameramuseum. Sie werden vom Heimat- und Geschichtsverein Heuchelheim-Kinzenbach e. V. in privater Trägerschaft geführt.

Im Jahr 2003 wurde der Heuchelheimer Schneeapfel als „Hessische Lokalsorte des Jahres“ ausgewählt. Der Pomologen-Verein will damit auf alte erhaltenswerte Obstsorten in Hessen aufmerksam machen. Darüber hinaus werden neben Vorträgen und Ausstellungen auch Pflegemaßnahmen an Altbäumen durchgeführt, Reiser gewonnen und an Baumschulen abgegeben sowie nicht zuletzt Apfelbäume gepflanzt.

Der TSF Heuchelheim ist unter anderem im Handball, Tischtennis, Fußball und Turnen aktiv. Im Handball stieg die erste Männermannschaft in die Oberliga auf und konnte in der Saison 2009/2010 die Klasse halten. Am jährlichen Mitternachtslauf im August nehmen Menschen aus der gesamten Region teil.
Im Ortsteil Kinzenbach gibt es mit der Sportgemeinschaft Kinzenbach einen weiteren Sportverein. Die im April 1955 gegründete SG ist mit über 600 Mitgliedern der größte Verein im Ortsteil. Er bietet Fußball, Basketball, Gymnastik, Turnen und Tischtennis an. Im Mai 2015 errang die erste Fußball-Männermannschaft die Meisterschaft in der Gruppenliga und stieg in die Verbandsliga Mitte auf. 2014 und 2015 gewann die Mannschaft den Kreispokal. Mit Meisterschaft und Pokalsieg feierte die SG Kinzenbach 2015 den größten Erfolg in ihrer 60-jährigen Vereinsgeschichte.
Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 1058 Hektar, davon entfallen in ha auf:
| Nutzungsart | 2011 | 2015 | |
|---|---|---|---|
| Gebäude- und Freifläche | 222 | 223 | |
| davon | Wohnen | 135 | 131 |
| Gewerbe | 41 | 47 | |
| Betriebsfläche | 24 | 20 | |
| davon | Abbauland | 1 | 1 |
| Erholungsfläche | 23 | 24 | |
| davon | Grünanlage | 17 | 18 |
| Verkehrsfläche | 107 | 107 | |
| Landwirtschaftsfläche | 540 | 541 | |
| davon | Moor | 0 | 0 |
| Heide | 0 | 0 | |
| Waldfläche | 73 | 73 | |
| Wasserfläche | 51 | 51 | |
| Sonstige Nutzung | 19 | 19 | |
Heuchelheim ist ein bedeutender Industriestandort mit größeren Betrieben der Kohlenstofftechnik z. B. der Schunk Group. Die Fa. Berkenhoff hat hier ihren Hauptsitz und betreibt eine Produktion von Kupferdrähten für die Elektronik- und Automobilindustrie. Die Firma Rinn betreibt ein Werk zur Herstellung von Betonplatten und einem Sortiment aus Naturstein- und Betonelementen zur Garten- und Landschaftsgestaltung. In früheren Jahren waren in Heuchelheim auch die Zigarrenproduktion (Rinn & Cloos) und von 1948 bis 1995 die Kameraherstellung durch Minox GmbH Wetzlar von Bedeutung.
Der Naherholung dienen die südlich des Ortes gelegenen „Heuchelheimer Seen“, ehemalige Baggerseen, die heute im Wassersport genutzt werden. Außerdem befindet sich südlich und westlich des Ortes das Naturschutzgebiet Lahnauen, in das u. a. weitere frühere Baggerseen als Brut- und Rastgebiet von Wasservögeln integriert sind.
Anmerkungen
Einzelnachweise