Klaus Amann

Klaus Amann (* 22. Februar 1949 in Mittelberg, Vorarlberg) ist ein österreichischer Literaturwissenschaftler.

Leben

Klaus Amann wuchs in einer Hilfsarbeiterfamilie im Kleinwalsertal auf. In seiner Kindheit las er hauptsächlich Bücher von Karl May. Im Alter von 14 Jahren kam er auf das Internat in Stams. Von 1971 bis 1976 studierte er an der Universität Wien Germanistik und Anglistik und promovierte bei Herbert Seidler über Adalbert Stifters Der Nachsommer. Ab 1976 war er Assistent am Institut für Germanistik der Universität Klagenfurt und habilitierte 1986 mit Der ‚Anschluß’ österreichischer Schriftsteller an das Dritte Reich. Er wurde 1994 Leiter des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv der Universität Klagenfurt. Den Gastprofessuren 1990 an der Universität Wien und 1991 an der Universität Leiden folgte 1997 die Ernennung zum Ao. Universitätsprofessor und 2005 die Berufung auf die neu geschaffene Professur für Geschichte und Theorie des Literarischen Lebens am Robert-Musil-Institut, die er bis zu seiner 2014 erfolgten Pensionierung innehatte. Von 2009 bis 2016 war er außerdem – als erster Österreicher – Präsident der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft.

Auszeichnungen

Publikationen

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Professor Klaus Amann: Der Weg ins Freie. In: DiePresse.com. 21. November 2014, abgerufen am 18. Januar 2018.
  2. ↑ Alexander Kluy: Rezension zu Klaus Amann: ich ich sein wer sein? In: Literaturhaus Wien. 12. Mai 2025, abgerufen am 16. Juli 2025.