Klaus Kinold (* 24. Mai 1939 in Essen; † 20. März 2021 in München) war ein deutscher, international tätiger Architekturfotograf.
Klaus Kinold studierte von 1960 bis 1968 Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe bei Egon Eiermann. Nach dem Diplom eröffnete er ein Atelier für Architekturfotografie in München.
Kinold betreute über 25 Jahre die von ihm nach Grundsätzen der Schweizer Typografie gestaltete Fachpublikation KS Neues, in der Bauten aus Kalksandstein vorgestellt wurden; außerdem war er Herausgeber des Architekturmagazins Bauen in Beton. Seit Anfang der 1980er Jahre befasste er sich auch mit der Panoramafotografie.
Kinold fotografierte Werke bekannter Architekten wie Le Corbusier, Ludwig Mies van der Rohe, Louis I. Kahn, Egon Eiermann, Carlo Scarpa, Karljosef Schattner, Tadao Ando, Hans Döllgast, Otto Steidle, Rudolf Schwarz, Josef Wiedemann, Herman Hertzberger, Michael Gaenssler, Peter Bonfig und Karl-Heinz Schmitz.
Von 1987 bis 1996 hatte er einen Lehrauftrag für Fotografie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
2023 wurde sein Nachlass in einer Stiftung für Forschung und Ausstellungsarbeit zugänglich gemacht.
| Personendaten | |
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| NAME | Kinold, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekturfotograf |
| GEBURTSDATUM | 24. Mai 1939 |
| GEBURTSORT | Essen |
| STERBEDATUM | 20. März 2021 |
| STERBEORT | München |