| Kleinreichenbach (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Kleinreichenbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |
| Pol. Gemeinde | Windigsteig | |
| Koordinaten | 48° 45′ 29″ N, 15° 15′ 15″ O | |
| Höhe | 510 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 75 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 5,76 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06548 | |
| Katastralgemeindenummer | 21149 | |
Figurenbildstock im Ort | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Kleinreichenbach (früher auch Reichenbach) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Windigsteig im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit 75 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).
Das Dorf befindet sich links der Thaya in einer nach Osten exponierten Lage und ist über die Waldviertler Straße oder die Landesstraße L67 erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 37 Adressen.
Der Passauer Bischof Konrad II. von Babenberg überließ ab dem Jahr 1150 den Zehent von Kleinreichenbach und Matzlesschlag seinem Vertrauten Heinrich von Kamegg. Später waren hier die Strein von Schwarzenau begütert.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 25 Häusern genannt, das nach Windigsteig eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schwarzenau besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kleinreichenbach ein Gemischtwarenhändler und einige Landwirte ansässig. Etwas außerhalb betrieb das Gut Schwarzenau eine Ziegelei.