| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 9° 51′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Würzburg | |
| Höhe: | 311 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,74 km² | |
| Einwohner: | 1956 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 253 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97271 | |
| Vorwahl: | 09366 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ, OCH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 79 155 | |
| LOCODE: | DE KDD | |
| Gemeindegliederung: | 3 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Pfarrer-Walter-Str. 4 97271 Kleinrinderfeld | |
| Website: | kleinrinderfeld.de | |
| Erster Bürgermeister: | Harald Engbrecht (CSU/Kleinrinderfelder Liste/Unabhängige Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Kleinrinderfeld im Landkreis Würzburg | ||
Kleinrinderfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.
Die Gemeinde liegt in der Region Würzburg.
Es gibt drei Gemeindeteile (in Klammern der Siedlungstyp):
Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die Gemarkung Kleinrinderfeld. Die Gemarkung Kleinrinderfeld hat eine Fläche von 7,732 km². Sie ist in 1882 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4108,37 m² haben.
Siedlungsgeschichtliche Nachweise für den Raum um Kleinrinderfeld reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Sie setzen sich in der Bronzezeit und in der Eisenzeit bis zu den Kelten fort. Erstmals ist der Ort in einer Urkunde von König Heinrich IV. vom 22. Juni 1060 schriftlich genannt, die von der Ansiedelung „Rindervelt minorem“ (= das kleine Rinderfeld) spricht.
Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Kleinrinderfeld 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1837 auf 2069 um 232 Einwohner bzw. um 12,6 %. 2007 hatte die Gemeinde 2178 Einwohner. Quelle: BayLfStat
Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 haben von den 1757 stimmberechtigten Einwohnern in der Gemeinde Kleinrinderfeld 1259 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 71,66 % lag.
Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde Harald Engbrecht (CSUKL-UWG) mit 64,43 % der Stimmen zum Ersten Bürgermeister gewählt. Dessen Vorgängerin war vom 5. März 1991 bis zum 30. April 2020 Eva Linsenbreder (SPD/Freie Bürger).
Seit dem 20. November 2014 ist Kleinrinderfeld zusammen mit zwölf weiteren Gemeinden in der Allianz Waldsassengau organisiert. Der Verein dient der interkommunalen Zusammenarbeit.
| Blasonierung: „In Rot ein auf ansteigendem goldenen Rasen nach rechts sich bewegendes, hersehendes silbernes Rind.“ | |
| Wappenbegründung: Das Rind steht redend für den Ortsnamen und ist auf einem Relief an einem Bildstock von 1627 sowie in einem Gemeindesiegel aus der Zeit um 1800 überliefert. Das Bild geriet in Vergessenheit, nachdem Ruralgemeinden nach 1818 kein Wappen mehr in ihren Siegeln führen durften. Die Farben Silber und Rot sind die Farben Frankens.
Dieses Wappen wird seit 1956 geführt. |
Partnergemeinde ist Colleville-Montgomery im Departement Calvados (Normandie).
2023 gab es in der Gemeinde 314 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 951 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Einwohner waren arbeitslos. 2020 gab es noch sechs landwirtschaftliche Betriebe. 461 Hektar der Gemeindefläche wurde landwirtschaftlich genutzt.
Im ÖPNV ist Kleinrinderfeld mit der NVM-Buslinie 491 Würzburg – Höchberg – Kleinrinderfeld angebunden. Durch die Gemeinde verläuft die Staatsstraße 2296. Vom Ortszentrum bis zur Einfahrt Würzburg/Kist der A 3 sind es 5,5 Kilometer.
Am 1. März 2018 bestand eine Kindertageseinrichtung mit 99 genehmigten Plätzen und 76 Kindern, davon 24 unter drei Jahren.