Kleinsorheim

Kleinsorheim
Gemeinde Möttingen
Wappen von Kleinsorheim
Koordinaten: 48° 47′ N, 10° 36′ OKoordinaten: 48° 47′ 21″ N, 10° 36′ 19″ O
Höhe: 424 m ü. NHN
Fläche: 6,3 km²
Einwohner: 262 (2020)
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 86753
Vorwahl: 09083
Kirche St. Andreas

Kleinsorheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Möttingen im Landkreis Donau-Ries (Schwaben, Bayern). Die Gemarkung Kleinsorheim hat eine Fläche von 6,303 km². Sie ist in 683 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9227,96 m² haben.

Geographie

Das Pfarrdorf Kleinsorheim liegt etwa drei Kilometer südlich von Möttingen.

Geschichte

Die erste Erwähnung des protestantischen Pfarrdorfes erfolgte im Jahre 1520. 1760 gehörten die 60 Anwesen zu sieben verschiedenen Herrschaften, nämlich Oettingen, Brandenburg-Ansbach, dem Deutschherrenorden, Nördlingen und den Klöstern Heilig Kreuz, Kaisheim und Mönchsdeggingen.

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Kleinsorheim in die Gemeinde Möttingen eingegliedert.

Wappen

Die ehemalige Gemeinde Kleinsorheim führte ein Wappen mit folgender Beschreibung: Geteilt; oben in Blau ein durchgehendes silbernes Andreaskreuz, unten in zwei Reihen Eisenhutfeh von Rot und Gold.

Baudenkmäler

Die evangelische Pfarrkirche St. Andreas wurde 1702 errichtet und 1764 erweitert. Sie ist ebenso wie ein schmiedeeiserner Ausleger (Am Kirchberg 1) und das Evangelisch-lutherische Pfarrhaus in die Denkmalliste eingetragen.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Kleinsorheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Kleinsorheim (096760). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. April 2026.
  2. ↑ Gemeinde Möttingen – Zahlen und Daten. Abgerufen am 28. April 2022.
  3. ↑ Gemeinde Möttingen, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 27. August 2025.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. April 2026.
  5. ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. April 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 792 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  7. ↑ Zur Geschichte Kleinsorheims (Memento vom 18. Juni 2020 im Internet Archive), abgerufen am 16. Juni 2020
  8. ↑ Wappenabbildung auf der Gemeinde-Homepage (Memento vom 18. Juni 2020 im Internet Archive)