Krackow

Wappen Deutschlandkarte
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Krackow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Krackow hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 20′ N, 14° 16′ OKoordinaten: 53° 20′ N, 14° 16′ O
Bundesland:Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Löcknitz-Penkun
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche: 44,18 km²
Einwohner: 585 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17329
Vorwahl: 039746
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 067
Adresse der Amtsverwaltung: Chausseestraße 30
17321 Löcknitz
Website: Krackow auf amt-loecknitz-penkun.de
Bürgermeister: Gerd Sauder
Lage der Gemeinde Krackow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
KarteBrandenburgLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenBuggenhagenKrumminLassanWolgastWolgastZemitzAhlbeck (bei Ueckermünde)AltwarpEggesinGrambinHintersee (Vorpommern)LeopoldshagenLiepgartenLuckowLuckowLübs (Vorpommern)MeiersbergMönkebudeVogelsang-WarsinBargischowBargischowBlesewitzBoldekowBugewitzButzowDucherowIvenKrienKrusenfeldeNeetzow-LiepenMedowNeetzow-LiepenNeu KosenowNeuenkirchen (bei Anklam)PostlowRossinSarnowSpantekowStolpe an der PeeneAlt TellinBentzinDaberkowJarmenKruckowTutowVölschowBehrenhoffDargelinDersekowHinrichshagen (Vorpommern)LevenhagenMesekenhagenNeuenkirchen (bei Greifswald)WeitenhagenBergholzBlankensee (Vorpommern)Boock (Vorpommern)Glasow (Vorpommern)Grambow (Vorpommern)LöcknitzNadrenseeKrackowPenkunPlöwenRaminRossowRothenklempenowBrünzowHanshagenKatzowKemnitz (bei Greifswald)KröslinKröslinLoissinLubminNeu BoltenhagenRubenowWusterhusenGörminLoitzSassen-TrantowAltwigshagenFerdinandshofHammer a. d. UeckerHeinrichswaldeRothemühlTorgelowTorgelowTorgelowWilhelmsburg (Vorpommern)JatznickBrietzigDamerow (Rollwitz)FahrenwaldeGroß LuckowJatznickJatznickKoblentzKrugsdorfNiedenPapendorf (Vorpommern)PolzowRollwitzSchönwalde (Vorpommern)Viereck (Vorpommern)ZerrenthinZüsedomKarlshagenMölschowPeenemündeTrassenheideBenz (Usedom)DargenGarz (Usedom)KamminkeKorswandtKoserowLoddinMellenthinPudaglaRankwitzStolpe auf UsedomÜckeritzUsedom (Stadt)ZempinZirchowBandelinGribowGroß KiesowGroß PolzinGützkowGützkowKarlsburgKlein BünzowMurchinRubkowSchmatzinWrangelsburgZiethen (bei Anklam)ZüssowHeringsdorfPasewalkStrasburg (Uckermark)UeckermündeWackerowGreifswaldGreifswaldPolen
Karte

Krackow [ˈkraːko] ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Gemeinde gehört zum Amt Löcknitz-Penkun mit Sitz in der Gemeinde Löcknitz.

Geografie

Lebehnscher See
Kirche in Krackow

Krackow befindet sich im Südostzipfel des Landes Mecklenburg-Vorpommern zwischen der Randow (Landesgrenze zu Brandenburg und auf 4 km Gemeindegrenze) und der 10–15 km entfernten Oder im Osten. Krackow liegt 25 km südöstlich der Stadt Pasewalk und 20 km südwestlich des Stadtzentrums von Stettin (Szczecin, Polen). Im Westen hat das Gemeindegebiet Anteil am Randowbruch. Der größere Teil aber liegt auf dem hügeligen Grundmoränenrücken. Hier gibt es, vor allem im Osten der Gemeinde, mehrere kleine Seen; der flächenmäßig größte ist der Lebehnsche See im Nordosten. Nahe dem Ortsteil Schuckmannshöhe befindet sich mit dem Düsteren See ein Badesee. Der Wasserspiegel des Seegrabens, der einen See südlich der Gemeinde zur Randow hin entwässert, liegt in Krackow 14 m über dem der Randow. Die Höhen der Hügelkuppen liegen etwa 40 m über NN.

Umgeben wird Krackow von den Nachbargemeinden Glasow im Norden, Grambow im Nordosten, Nadrensee im Osten, Penkun im Süden sowie Brüssow im Westen.

Gemeindegliederung

Ortsteile
Eingemeindungen

Geschichte

Krackow: Der Name ist slawischen Ursprungs und könnte Ort der Krähen bedeuten (Kracac = krächzen) oder von krk = Hals abgeleitet sein und sich auf die geografische Lage in einem Bachtal zwischen Seen und dem breiten Randowtal beziehen. Nach archäologischen Erkenntnissen fand die slawische Ortsgründung um nach 600 n. Chr. statt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes war 1271 als Otto von Ramin den Franziskanern zu Stettin aus seinen Gütern zu Krackow eine Hebung schenkte.

Battinsthal wurde im 17. Jahrhundert als Vorwerk angelegt, im Gutspark befindet sich eine Grabkapelle.

Schuckmannshöhe wurde 1824 von Kammerherr Carl Friedrich von Schuckmann als Vorwerk von Battinsthal angelegt.

Hohenholz ist über 700 Jahre alt und war früher ein Rittergut. Die örtliche Feldsteinkirche mit Fachwerkturm wurde saniert. Das Gutshaus, ein zweigeschossiger verputzter Backsteinbau, wurde 1840 im Stil des Barock für die Familie von Eickstedt errichtet, die das Gut von 1280 bis 1945 besaß.

Lebehn wurde 1490 erstmals erwähnt. Zusammen mit dem Ort Kyritz (erste Erwähnung 1523) liegt Lebehn in einem Seengebiet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Krackow Battinsthal Schuckmannshöhe Hohenholz Lebehn Kyritz Quelle
190040120435615529
1925595468244
1933739218275
1939756211268
1990742---------189
1995707---------174
2000693---------160
2003644---------154
2005776---------------
2010724---------------
2015671---------------
2020625---------------

Politik

Bürgermeister

  • vor 2006 bis Juli 2016 Alfred Hopfinger (zurückgetreten)
  • Juli bis November 2016 Hans-Peter Bobrowski (amtierend)
  • seit November 2016 Gerd Sauder

Dienstsiegel

Die Gemeinde verfügt über amtlich genehmigte Hoheitszeichen. Das Wappen zeigt: In Silber ein blauer Wellenschräglinksbalken, begleitet oben von einem linksgewendeten schwarzen Flügel schlagenden Raben, unten von einem blauen schräglinken sechssprossigen Steigbaum.

Die Gemeinde Krackow führt ein Dienstsiegel. Das Dienstsiegel zeigt das Wappenbild der Gemeinde sowie den Namen der Gemeinde und des Landkreises.

Die Gemeinde Krackow führt folgende Flagge: In Silber ein blauer 14/90 der Breite des Flaggentuches ausmachende Wellenschräglinksbalken, begleitet oben von einem rechtsgewendeten schwarzen Flügel schlagenden Raben, unten von einem blauen schräglinken sechssprossigen Steigbaum mit schwarzen Konturen. Die Breite des Flaggentuches verhält sich zur Länge wie 3 zu 5.

Sehenswürdigkeiten, Kultur und Bildung

Gutshaus in Krackow
Grabkapelle in Battinsthal

Bauwerke

Krackow

    • Historische Nutzgarten
    • Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert
    • Gutshaus: Zweigeschossiger, 13-achsiger Putzbau mit Mittelrisalit
    • Gutshaus: Eingeschossiger, 8-achsiger Putzbau mit Krüppelwalmdach und Mittelrisalit sowie dem großen Stallspeicher; Gutsbesitz u. a. der Familien von Krakevitz (13. Jh.) und Moltke (14. Jh.)
    • Das Fahrzeugmuseum Krackow, alternativ Oldtimermuseum Krackow und Oldtimer- und Kutschenmuseum Krackow, stellt Kutschen, Schlitten, Motorräder und Autos aus. Die Kraftfahrzeuge stammen aus der Zeit von 1923 bis 1993. Besonderheiten sind ein Ford Modell T und ein Wolseley 4/44. Es existiert seit mindestens Januar 2010. Die Betreibergesellschaft Oldtimer- und Kutschenmuseum Krackow e. V. öffnet das Museum an den Wochenenden.
  • Battinsthal: Gutshaus sowie Gutspark mit Friedhof und Grabkapelle

Hohenholz

  • Gutshaus Lebehn: Zweigeschossiger Putzbau von 1910 mit Park

→ Siehe auch Liste der Baudenkmale in Krackow

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Alljährlich veranstaltet der Oldtimerverein eine Ausfahrt und lädt zum Treffen ein.

Bildung

In Krackow befindet sich die Kindertagesstätte Kinderland.

Verkehrsanbindung

Krackow liegt an der Bundesstraße 113, 3,5 Kilometer nördlich der Autobahnauffahrt Penkun an der Bundesautobahn 11 (Berlin–Stettin). Die Grenzübergänge nach Polen sind nur wenige Kilometer entfernt (Mescherin, Rosow, Pomellen, Linken). Touristisch ist die Gemeinde durch den Oder-Neiße-Radweg angebunden.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Krackow – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise und Gemeinden 2025 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Krackow. 9. September 2024, § 2, S. 1 (amt-loecknitz-penkun.de [PDF; abgerufen am 30. Oktober 2026]).
  3. ↑ Landkreis Randow im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 14. Juli 2025.
  4. ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  5. ↑ Landkreis Randow. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2015; abgerufen am 20. Februar 2026.
  6. 1 2 3 Michael Rademacher: Landkreis Greifenhagen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  7. 1 2 3 4 5 6 Bevölkerung am 31.12. nach Gemeinden und Kreisen. In: SIS-Online – Statistisches Informationssystem. Statistisches Amt MV, archiviert vom Original am 26. Dezember 2017; abgerufen am 25. Dezember 2017.
  8. ↑ Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern 31.12.2015. (PDF; 0,2 MB)
  9. ↑ Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern 31.12.2020. (PDF; 4,4 MB)
  10. ↑ Bekanntmachungen / Satzungen der Gemeinde Krackow. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
  11. ↑ Aktuell - Regierungsportal M-V. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
  12. ↑ Weihnachtsfeier in der Gaststätte „Schmackofatz“. In Pasewalker Nachrichten vom 23. Januar 2010, abgerufen am 10. Dezember 2022.
  13. ↑ Oldtimer- und Kutschenmuseum Krackow e. V. In oldtimer-krackow.de, abgerufen am 10. Dezember 2022.
  14. ↑ Monika Maron über ihr Leben in der DDR. In: Der Tagesspiegel. 14. April 2026, abgerufen am 18. April 2026.