Kranlucken Gemeinde Schleid | ||
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| Koordinaten: | 50° 42′ N, 9° 59′ O | |
| Höhe: | 356 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,25 km² | |
| Einwohner: | 256 (1. Jan. 2022) | |
| Bevölkerungsdichte: | 35 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 30. Juni 1994 | |
| Postleitzahl: | 36419 | |
| Vorwahl: | 036967 | |
Lage von Kranlucken in Thüringen
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Kranlucken ist ein Ortsteil der Gemeinde Schleid im Wartburgkreis in Thüringen. Der Ortsteil war und ist landwirtschaftlich geprägt.
Kranlucken befindet sich im Umland der hessisch-thüringischen Grenze im Vorland des Biosphärenreservats Thüringer Rhön in einem nach Süden geneigten und nach Norden mit Wald begrenzten Gelände. Der Roßberg mit 693,6 Meter über NN ist der höchste Berg bei Schleid. Das Dorf wird verkehrsmäßig von der Kreisstraße 93 erfasst. Kurz vor Schleid erreicht man die Bundesstraße 278. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 356 m ü. NN.
Kranlucken wurde erstmals urkundlich am 28. September 1197 erwähnt. Er gehörte über Jahrhunderte zum fuldischen Amt Geisa/Rockenstuhl.
Zu DDR-Zeiten arbeiteten die Bauern zusammengefasst in der LPG Typ III „Karl Liebknecht“ mit Sitz in Bremen für Pflanzenproduktion und der LPG Typ III „Vorderrhön“ in Geisa in der Tierproduktion zusammen und betrieben Rindermast und Milchproduktion. Nach der politischen Wende orientierten sie sich neu. Die Bevölkerung der Umgegend war nun von den Grenzproblemen der Nachkriegszeit befreit.
Im Jahre 1994 schlossen sich die Orte Kranlucken, Motzlar, Zitters und Schleid zur Einheitsgemeinde Schleid zusammen.
