| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 24′ N, 12° 3′ O | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Ludwigslust-Parchim | |
| Amt: | Eldenburg Lübz | |
| Höhe: | 65 m ü. NHN | |
| Fläche: | 24,9 km² | |
| Einwohner: | 360 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19386 | |
| Vorwahl: | 038733 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 76 075 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Markt 22 19386 Lübz | |
| Website: | www.gemeinde-kreien.de | |
| Bürgermeister: | Alexander Leetz | |
| Lage der Gemeinde Kreien im Landkreis Ludwigslust-Parchim | ||
Kreien ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Eldenburg Lübz mit Sitz in der Stadt Lübz verwaltet.
Die Gemeinde liegt etwa sechs Kilometer südlich von Lübz, in den Niederungen östlich der Müritz-Elde-Wasserstraße und nördlich des Gehlsbachs. Das Tal des Baches steht unter Naturschutz. Nördlich des Tales befindet sich das Waldgebiet Wilsener Tannen. Höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Schwarze Berg mit 89,3 m ü. NHN im Waldgebiet Kreiener Tannen im Nordwesten der Gemeinde. Im Norden befindet sich das Waldgebiet Kreiener Holz. Einziger nennenswerter See ist der Dorfsee bei Kreien.
Das Gemeindegebiet war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, wie aus archäologischen Funden ersichtlich ist.
Kreien wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vom altslawischen kraj für Land ab und bedeutet so ländlicher Ort.
Wilsen wurde als Wilssne 1293 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vermutlich vom altslawischen vlŭg für feucht ab und bedeutet so feuchter Ort.
Die Gemarkung Wilsener Mühle wurde 1939 mit der 8. Durchführungsverordnung zum Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen in das Gemeindegebiet eingegliedert; sie hatte zuvor zu Jännersdorf gehört.
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Hof Kreien (auch Kreien, Hof) und Wilsen eingegliedert.
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 6 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse:
| Partei/Bewerber | Prozent | Sitze |
|---|---|---|
| Wählergruppe Kreiener Schweiz | 100,00 | 6 |
Bürgermeister der Gemeinde ist Alexander Leetz, er wurde mit 74,66 % der Stimmen gewählt.
| Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß in Gold eine schwarze flügelschlagende Krähe überhöht bogenförmig nach oben von fünf fünfstrahligen blauen Sternen.“ | |
| Wappenbegründung: Der Ortsname Kreien geht auf das altslawische kraj mit der Bedeutung von „Gegend, Land“ zurück und bedeutet „ländlicher Ort“. Ungeachtet dessen verstehen die Bewohner Kreiens den Ortsnamen ihres Dorfes als „Dorf der Krähen“, was durch eine Krähenkolonie, die noch in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts an der Chaussee von Kreien nach Karbow existierte, seine Bestätigung zu finden schien. Diese neue Deutung des Ortsnamens wird auch im Wappen der Gemeinde durch die Darstellung einer schwarzen Krähe symbolisiert. Der blaue Wellenschildfuß im Wappen von Kreien symbolisiert den einzigen nennenswerten See in der Gemeinde, den Dorfsee bei Kreien, und die fünf blauen Sterne schließlich stehen für die fünf Ortsteile der Gemeinde: Kreien, Hof Kreien, Kolonie Kreien, Ausbau Kreien und Wilsen.
Wappen und Flagge gestaltet von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch, beide angenommen durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Kreien mit Beschluss BVL 08/2020/015 am 22. Juni 2022, genehmigt durch den Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern am 18. September 2021, eingetragen unter der Nr. 374 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern, aufgenommen in die Hauptsatzung durch Beschluss der Gemeindevertretung vom 14. Dezember 2021. |
Max Frick (1863–1942), deutscher Jurist und Politiker der DNVP