Kurzpartie

Eine Kurzpartie (auch „Miniaturpartie“ genannt) ist eine Schachpartie, die in nur wenigen beziehungsweise relativ wenigen Zügen entschieden wurde. Sammelwerke mit Kurzpartien – wie zum Beispiel der Klassiker von Kurt Richter (666 Kurzpartien) – enthalten Partien mit bis zu 20 Zügen (oder etwas mehr). Sie gelten als hohe Schule der Schachtaktik und sind besonders lehrreich für Anfänger.

Bekannte Fälle sind das Narrenmatt (Matt in 2 Zügen), Schäfermatt (Matt in 4 Zügen), Seekadettenmatt (Matt in 7 Zügen) und die partie de l’opéra (Matt in 17 Zügen).

Der deutsche Schachgroßmeister Helmut Pfleger merkte zu den Kurzpartien an: „Nichts ist schöner als der Sieg eines Underdogs gegen einen übermächtigen Gegner, zumal wenn dies noch unter Blitz und Donner in einer Kurzpartie geschieht.“

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. ↑ Helmut Pfleger: Sieg der Schönen. In: Die Welt. 14. März 2010 (welt.de [abgerufen am 27. Februar 2025]).
  2. ↑ russisch Абрам Яковлевич Ройзман, wiss. Transliteration Abram Jakovlevič Rojzman