| La Grande Catherine | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Grand Est | |
| Département | Vosges | |
| Arrondissement | Neufchâteau | |
| Gemeinde | Claudon | |
| Koordinaten | 48° 1′ N, 6° 2′ O | |
| Postleitzahl | 88410 | |
| Ehemaliger INSEE-Code | 88105 | |
La Grande Catherine La Grande Catherine im napoleonischen Katasterplan, 1812 | ||
La Grande Catherine ist ein Gemeindeteil der französischen Gemeinde Claudon im Département Vosges in der Region Grand Est.
Der Weiler mit 20 Wohnhäusern liegt 1,5 Kilometer südlich von Claudon und 5,75 Kilometer nordöstlich von Regnévelle.
Die Glashütte La Grande Cathérine (La Patenostrière) wurde 1496 von Antoine und Christophe Thiétry, den Kindern von Colin Thiétry, gegründet. Nach anderen Quellen gab es bereits am 20. Mai 1479 einen Pachtvertrag mit der Familie Colin, und auch Nicolas II de Hennezel wird als Betreiber der Glashütte genannt.
Im Jahr 1786 wurde ein außergewöhnliches Verfahren gegen die Urheber, Verursacher, Komplizen und Anhänger der am 12. September 1783 begangenen Waldfrevels eingeleitet. Die Delikte hatten sich im Wald von Darney zwischen den Glashütten La Grande Catherine und La Sybille zugetragen und mussten wohl sehr umfangreich gewesen sein, denn es wurden mehrere Straftäter verurteilt.
Während des Ersten Weltkriegs betrieben die alliierten Streitkräfte dort eine militärische Schmalspurbahn.
