Ladan Osman (Somali Laadan Cismaan, arabisch لادان عثمان) ist eine somalisch-US-amerikanische Dichterin und Künstlerin.
Osman wurde in Somalia geboren und wuchs in Columbus (Ohio) auf. Sie erwarb an der Otterbein University einen Bachelorabschluss und am Michener Center for Writers der University of Texas at Austin einen Masterabschluss. Sie betont, dass die Erzähltraditionen ihrer somalischen Familie – Parabeln, Metaphern und Sprachsprünge – ihre Poetik nachhaltig geprägt haben. Sie lebt und arbeitet in den Vereinigten Staaten.
Ihr frühes Chapbook Ordinary Heaven erschien 2014 im Box-Set Seven New Generation African Poets (Slapering Hol Press). Für das Debüt The Kitchen-Dweller’s Testimony erhielt sie 2014 den Sillerman First Book Prize for African Poets; das Buch erschien 2015 bei University of Nebraska Press. Osman erhielt Fellowships u. a. von der Lannan Foundation, Cave Canem, dem Michener Center und dem Fine Arts Work Center. Ihr Band Exiles of Eden (Coffee House Press, 2019) verbindet Gedichte mit Fotografien bzw. experimentellen Formen und setzt sich mit Exil, Entfremdung und Gewalt auseinander. Für Exiles of Eden erhielt sie 2020 den Hurston/Wright Legacy Award in der Kategorie Lyrik. 2021 wurde Osman mit einem Whiting Award in der Sparte Lyrik ausgezeichnet. Neben der Lyrik arbeitet sie an Filmprojekten; der von ihr mitregierte Kurzdokumentarfilm Sam Underground porträtiert die New Yorker Subway-Sängerin Sam Diaz, die später American Idol gewann.
| Personendaten | |
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| NAME | Osman, Ladan |
| KURZBESCHREIBUNG | somalisch-US-amerikanische Dichterin und Künstlerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Somalia |