1810 wurde das Landgericht vergrößert und der Sitz im Oktober 1813 nach Gräfenberg verlegt. Es wurde im ehemaligen nürnbergischen Pflegeschloss (heute Baudenkmal D-4-74-132-54, Kirchplatz 6/8), zuvor entsprechend um- und ausgebaut, untergebracht.
Kreis bayerischer Gelehrter (Hrsg.):Oberfranken und Mittelfranken (=Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band3). Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1865, DNB56034290X, OCLC165629235, S.620–625 (Digitalisat).
Wilhelm Volkert (Hrsg.):Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S.461–462.
Fußnoten
↑Johann Georg Prändel: Erdbeschreibung der gesammten pfalzbairischen Besitzungen: mit steter Hinsicht auf Topographie, Geschichte, physische Beschaffenheit, Land- und Staatswirthschaft. Die pfalzbairische Provinz in Schwaben, die beiden Fürstenthümer Bamberg und Würzburg, und das Herzogthum Berg enthaltend, 1806, S. 201 ff., Digitalisat Mehrfachnennungen der Orte dort wo verschiedene Ämter Rechte hatten.
↑Franz Wenceslaus Goldwitzer: Geschichte des Marktes Neunkirchen am Brand und des ehemaligen Klosters: mit Rücksicht auf die Pfarrei daselbst, 1814, S. 111, Digitalisat