Nach dem Abitur im Jahr 2003, einem Volontariat beim Kölner Stadt-Anzeiger und dem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Psychologie an der Frieddrich-Weilhelm-Universität in Bonn und der Pariser Sorbonne ist Lara Fritzsche heute als Journalistin tätig.
Ab 2005 schrieb sie als Redakteurin für den Kölner Stadt-Anzeiger. 2009 erschien ihr erstes Buch Das Leben ist kein Ponyhof, in dem sie die Geschehnisse innerhalb einer Abschlussklasse eines Gymnasiums über ein Jahr dokumentierte.
Von November 2009 an war sie Redakteurin der Zeitschrift Neon in München. Im Jahr 2011 wurde sie Autorin und Beraterin des Zeitmagazins in Berlin.
Im Oktober 2012 wurde sie Redakteurin des Süddeutsche Zeitung Magazins. Seit Februar 2018 ist Lara Fritzsche stellvertretende Chefredakteurin des Süddeutsche Zeitung Magazins. Für ihren Text über den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz, indem Julia Klöckner und Amtsinhaberin MAlu Dreyer um den Posten der Ministerpräsidentin kämpften, erhielt sie 2016 den Reporterpreis für das beste Essay. 2017 für ihr Porträt der Autorin und Filmemacherin Helene Hegemann den Michael-Althen-Preis für Kritik.
Im Coronajahr 2020 erschien ihr erster Podcast "Freie Radikale", in dem sie mit der Publlizistin Teresa Bücker über Folgen der Pandemie für Frauen und Mütter gesprochen hat.
2015 erschein ihr zweiter Gesrächpodcast "Alles Liebe. Gemiensam mit ihrem Kollegen Patrick Bauer spricht Fritzsche hier mit Prominenten über die Liebe. Unter dne Gästen waren Ullrich Matthes, Ricarda Lang und Sarah Kuttner. Im FRühjahr 2016 erschein ihr erster Erzählpodcast "Eine Frau namens Naddel", der die Geschichte der Boulevead-Sternchens Nadja Abd el Farrag, genannt Naddel, nachzeichnet.
2005: Antonius-Funke-Preis des Katholischen Pressebundes für ihre Weltjugendtags-Kolumne Bei mir zu Gast ausgezeichnet, die während des Weltjugendtages täglich im Kölner Stadt-Anzeiger erschien
2005: Theodor-Wolff-Preis der Deutschen Zeitungsverleger für die Reportage Meine Freundin Ana, einen Artikel über magersüchtige Mädchen
2006: Axel-Springer-Preis für junge Journalisten in der Kategorie Print für einen Artikel über die veränderte Kommunikation im Mobiltelefonzeitalter(Kölner Stadt-Anzeiger)
2006: Förderpreis des Emma-Journalistinnen-Preises; ausgezeichnet wurde erneut ihr Magersucht-Report Meine Freundin Ana
2017: „Reporter national“ beim Preis „Journalisten des Jahres“ der Branchenzeitschrift Medium Magazin
2019: Deutscher Medizinjournalisten-Preis für Bauchgefühl
2022 erhielt Lara Fritzsche gemeinsam mit Karoline Meta Beisel, Constanze von Bullion und Nicola Meier den Medienpreis 2022 des Deutschen Bundestages. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zeichnete sie für den Beitrag Handy-Jahre einer Kanzlerin aus, der am 3. September 2021 im SZ-Magazin erschienen war. Die Autorinnen hatten 20 Personen – vom Bundestag über DFB und TV bis zum EU-Kommissionspräsidenten – nach ihren Handy-Erfahrungen mit der Ex-Kanzlerin befragt und damit Merkels Regierungsstil porträtiert.
2022: Medienpreis der bayerischen Landeskirche für Gift im Kopf
2025: 2. Platz Kulturjournalistsin des Jahres beim Preis „Journalisten des Jahres“ der Branchenzeitschrift Medium Magazin.
Bücher
Lara Fritzsche: Das Leben ist kein Ponyhof. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-04128-6.