Lara Fritzsche

Lara Fritzsche (* 11. Januar 1984 in Köln) ist eine deutsche Journalistin und Sachbuchautorin.

Leben

Nach dem Abitur im Jahr 2003, einem Volontariat beim Kölner Stadt-Anzeiger und dem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Psychologie an der Frieddrich-Weilhelm-Universität in Bonn und der Pariser Sorbonne ist Lara Fritzsche heute als Journalistin tätig.

Ab 2005 schrieb sie als Redakteurin für den Kölner Stadt-Anzeiger. 2009 erschien ihr erstes Buch Das Leben ist kein Ponyhof, in dem sie die Geschehnisse innerhalb einer Abschlussklasse eines Gymnasiums über ein Jahr dokumentierte.

Von November 2009 an war sie Redakteurin der Zeitschrift Neon in München. Im Jahr 2011 wurde sie Autorin und Beraterin des Zeitmagazins in Berlin.

Im Oktober 2012 wurde sie Redakteurin des Süddeutsche Zeitung Magazins. Seit Februar 2018 ist Lara Fritzsche stellvertretende Chefredakteurin des Süddeutsche Zeitung Magazins. Für ihren Text über den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz, indem Julia Klöckner und Amtsinhaberin MAlu Dreyer um den Posten der Ministerpräsidentin kämpften, erhielt sie 2016 den Reporterpreis für das beste Essay. 2017 für ihr Porträt der Autorin und Filmemacherin Helene Hegemann den Michael-Althen-Preis für Kritik.

Im Coronajahr 2020 erschien ihr erster Podcast "Freie Radikale", in dem sie mit der Publlizistin Teresa Bücker über Folgen der Pandemie für Frauen und Mütter gesprochen hat.

Seit 2023 ist Lara Fritzsche Mitglied der Jury des Egon-Erwin-Kisch-Preises.

2015 erschein ihr zweiter Gesrächpodcast "Alles Liebe. Gemiensam mit ihrem Kollegen Patrick Bauer spricht Fritzsche hier mit Prominenten über die Liebe. Unter dne Gästen waren Ullrich Matthes, Ricarda Lang und Sarah Kuttner. Im FRühjahr 2016 erschein ihr erster Erzählpodcast "Eine Frau namens Naddel", der die Geschichte der Boulevead-Sternchens Nadja Abd el Farrag, genannt Naddel, nachzeichnet.

Sie ist seit Juli 2026 mit dem Spiegel-Journalisten Markus Feldenkirchen verheiratet.

Auszeichnungen

Bücher

Belege

  1. ↑ Lara Fritzsche wird NEON-Redakteurin guj.de, 27. September 2009
  2. ↑ Lara Fritzsche wechselt zum ZEITmagazin zeit-verlagsgruppe.de, 14. Oktober 2011
  3. ↑ Lara Fritzsche wechselt zum SZ-Magazin new-business.de, 5. Juli 2012
  4. ↑ SZ-Magazin: Lara Fritzsche wird stellvertretende Chefredakteurin swmh.de, 2. Februar 2018
  5. ↑ Lara Fritzsche: Der Ideen-Podcast. 8. April 2020, abgerufen am 20. Oktober 2026.
  6. ↑ Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: Alles Liebe: Der Interview-Podcast des Süddeutsche Zeitung Magazins. In: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/magazin/nadja-abd-el-farrag-naddel-bohlen-podcast-e207245/. 8. September 2025, abgerufen am 20. Oktober 2026.
  7. ↑ Markus Feldenkirchen, Lara Fritzsche: Tumb und Taxis (mit Markus Feldenkirchen & Lara Fritzsche). In: Apokalypse & Filterkaffee. 24. Juli 2025, abgerufen am 25. Juli 2025.
  8. ↑ Markus Feldenkirchen, Yasmin M'Barek: West-östliche Diven (mit Markus Feldenkirchen & Yasmin M'Barek). In: Apokalypse & Filterkaffee. 25. August 2026, abgerufen am 25. August 2026.
  9. ↑ Prämierter Text: Meine Freundin Ana (Memento vom 17. April 2014 im Internet Archive). Auf: Bdzv.de, abgerufen am 15. April 2014.
  10. ↑ Lara Fritzsche in: Axel-Springer-Preis (Memento vom 16. Januar 2014 im Internet Archive)
  11. ↑ Verleihung des Hanns-Seidel-Preises (Memento vom 18. Januar 2013 im Internet Archive)
  12. ↑ Arik Platzek: Katholischer Medienpreis: Prämie geht an Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung. Auf: Diesseits.de, Zeitschrift des Humanistischen Verbands Deutschland, 29. Oktober 2013.
  13. ↑ Willi-Bleicher-Preis 2014
  14. ↑ Reporterpreis 2016: Die Gewinner. In: Der Spiegel. Abgerufen am 5. April 2020.
  15. ↑ Lara Fritzsche gewinnt Michael-Althen Preis in FAZ vom 17. Oktober 2017, Seite 9
  16. ↑ Journalisten des Jahres 2017 in „medium magazin“ 1/2018, abgerufen am 23. Dezember 2017
  17. ↑ Preisträger – Journalisten Preise. Abgerufen am 5. März 2024.
  18. ↑ Deutscher Bundestag – Medienpreis Parlament 2022 des Deutschen Bundestages: Jury nominiert... Abgerufen am 5. März 2024.
  19. ↑ Print-Medienpreis der bayerischen Landeskirche: Gewinner stehen fest – ELKB. In: Bayern Evangelisch. Abgerufen am 5. März 2024.