| Latigoneplax wangi | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Latigoneplax | ||||||||||||
| Naruse, 2023 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Latigoneplax wangi | ||||||||||||
| Naruse, 1880 |
Latigoneplax wangi ist eine Art mariner Krabben innerhalb der Familie Goneplacidae und einziger Vertreter der Gattung Latigoneplax. Sie wurde 2023 erstbeschrieben, die Exemplare stammten von den japanischen Yaeyama-Inseln aus einer Wassertiefe von 15 m.
Der Carapax ist etwa trapezförmig und am breitesten zwischen äußerem Augenwinkel und Carapaxmitte. Beim männlichen Typexemplar war er 2,4 × 4,2 mm (Länge × Breite), beim weiblichen 2,6 × 4,8 mm groß. Die Oberfläche ist glatt, die Regionen kaum abgegrenzt. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist spitz, ein Epibranchialzahn fehlt. Der Merus des Scherenbeins trägt am unteren Innenrand einen Kamm zur Lauterzeugung (Stridulation). Die Augen sind nierenförmig, der Augenstiel ist nur wenig länger als die Cornea.
Die Scherenbeine sind nahezu symmetrisch bis auf einen großen rechtwinkligen Zahn am beweglichen Finger der Chela, der nur rechts auftritt. Am Außenwinkel des Carpus sitzt ein kleines Zähnchen. Bei Männchen sind alle Somiten des Pleons und das Telson frei beweglich, bei Weibchen sind dritter bis sechster Somit funktionell verschmolzen, die Naht nur oberflächlich. Das erste Gonopodium ist schlank und im Bereich der letzten zwei Fünftel zur Mitte abgebogen. Das zweite Gonopodium ist so lang wie das erste, gewunden, die Geißel am Ende hohl, kanalartig und das Ende spitz.