| Goneplacoidea | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Goneplacoidea | ||||||||||||
| Macleay, 1838 |
Goneplacoidea ist eine Überfamilie der Krabben. Die meisten Arten leben im Tiefwasser im Bereich des Schelfs bis zum Kontinentalhang. Arten mit langen Augenstielen bewohnen die tiefere Gezeitenzone. Die vier Arten der Unterfamilie Trogloplacinae sind Süßwasserkrabben.
Der Carapax ist sehr unterschiedlich geformt. Die Stirn ist schmal und kürzer als die Augenhöhle. Letztere kann kurz oder verlängert sein. Die Augenstiele sind deutlich, die Cornea (Teil mit den Facettenaugen) ist pigmentiert. Das Proepistom ist schmal. Das basale Antennenglied ist quadratisch bis annähernd zylindrisch. Das thorakale Sternum ist relativ breit. Die Sternopleonalhöhle ist mittelmäßig tief bis tief. Der Druckknopf für den Arretiermechanismus für das Pleon liegt im Bereich des fünften Somiten. Auf dem siebten und achten Sternalsomit ist mittig eine Linie sichtbar. Die Geschlechtsöffnung (Gonopore) der Männchen liegt coxal, sie ist groß und liegt direkt vor dem coxosternalen Condylus des letzten Schreitbeins. Der Penis liegt coxal bis coxo-sternal. Der achte Somit ist ganz oder teilweise vom eingeklappten Pleon bedeckt. Das erste Gonopodium ist vielgestaltig, das zweite relativ lang. Die Somiten des Pleons sind frei beweglich verbunden, bei Männchen sind manchmal einige verschmolzen, die Naht zwischen ihnen bleibt aber sichtbar.
Die Überfamilie ist taxonomisch herausfordernd, da es eine heterogene Gruppe ohne charakteristisches Merkmal ist. Gegenwärtig werden folgende Familien unterschieden: