| Lavan | ||
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| Gewässer | Persischer Golf | |
| Geographische Lage | 26° 49′ N, 53° 16′ O | |
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| Länge | 23,5 km | |
| Breite | 4,8 km | |
| Fläche | 78 km² | |
| Höchste Erhebung | 54 m ü. NHN | |
| Einwohner | 2000 | |
Lavan (persisch جزیرهٔ لاوان) ist eine zum Iran gehörende Insel im Persischen Golf. Auf der Insel steht ein großes Ölterminal, das nach Charg zu den vier wichtigsten Ölterminals des Landes gehört.
Die Insel ist weitgehend flach und von weißen Stränden umgeben. Die Besiedlung konzentriert sich auf den Südosten der Insel. Verwaltungsmäßig gehört sie zur Provinz Hormozgan. Der nächste Hafen auf dem Festland ist Nakhilu, das rund 28 km entfernt ist. Die kleine Insel Shidvar liegt südöstlich direkt angrenzend. Das Klima ist heiß, es gibt wenig Niederschläge und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. In der Region gibt es größere Erdgaslagerstätten, die ausgebeutet werden. Die Insel hat einen Flughafen, der vor allem der Versorgung der Ölindustrie dient.
Man nimmt an, dass die Insel schon seit vielen hundert Jahren besiedelt ist. Traditionell lebten die Menschen vom Fischfang und von der Perlenfischerei. Heute sind das Ölterminal und die Erdgasaufbereitung die dominierenden Arbeitgeber. Am 8. April 2026 wurden die Ölanlagen im Zuge des Irankriegs von der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate angegriffen und erheblich beschädigt.
Trotz der Besiedlung und Industrialisierung besitzt Lavan eine lebendige Tierwelt. Besonderheit ist eine Gruppe von Indischen Gazellen, die auf der Insel beheimatet ist. Verschiedene Arten von Seevögeln haben dort ihre Nistplätze. Der Insel vorgelagert gibt es Korallenriffe, die die Lebensgrundlage für zahlreiche Meerestiere sind.