Hauptfassade des Museums | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | Ingolstadt, Deutschland |
| Art |
Skulpturenmuseum
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| Eröffnung | 2000 |
| Betreiber |
Alf Lechner Stiftung
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| Website | |
| ISIL | DE-MUS-750418 |
Das Lechner Museum in Ingolstadt widmet sich dem Werk des Stahlbildhauers Alf Lechner sowie der Kunst von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf Skulptur und zeitgenössischer Kunst.
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 zeigt das Lechner Museum auf rund 1.800 m² wechselnde Sonderausstellungen. Zu den jüngeren Ausstellungen zählen unter anderem A Matter of Perspective (2025), die Arbeiten von Alf Lechner in den Kontext internationaler Positionen der Nachkriegsavantgarde stellte, sowie Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern wie Judith Hopf, Lisa Seebach, Marco Stanke oder Susanne Tunn.
Das Ausstellungsprogramm wird durch wissenschaftliche Veranstaltungen wie das Symposium Storied [Art] Matter ergänzt, das sich 2026 mit neuen methodischen Zugängen zu Materialität und dreidimensionaler Kunst befasste.


Das Lechner Museum ist in einer ehemaligen Fabrikhalle im Zentrum Ingolstadts untergebracht. Das Gebäude wurde von den Architekten Erhard und Florian Fischer zusammen mit Bauingenieur Walter Muck für die Nutzung als Museum umgebaut. Die Sheddachhalle aus den 1950er-Jahren, in innerstädtischer Lage direkt neben der Altstadt, diente ursprünglich der Automobil-Produktion der Auto Union. Im Innern wurde das Gebäude bis zur Tragkonstruktion zurückgebaut. Der kubische Baukörper wurde mit walzblanken Aluminiumverbundplatten verkleidet. Die Halle wird durch einen Glasvorbau im Norden ergänzt, der als Foyer dient. Hier befindet sich auch der Haupteingang.
Die Architekten Fischer erhielten 2001 für den Umbau der „Halle IV“ zum Museum den Deutschen Fassadenpreis für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF). Betreiber des Museums sind die Alf Lechner Stiftung und die Stadt Ingolstadt. Die Baukosten betrugen rund 920.000 Euro.