Lehendorf Gemeinde Etzelwang | |
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| Koordinaten: | 49° 31′ N, 11° 34′ O |
| Höhe: | 410 m ü. NHN |
| Einwohner: | 153 (5. Mai 2017) |
| Postleitzahl: | 92268 |
| Vorwahl: | 09154 |
Der Etzelwanger Gemeindeteil Lehendorf | |
Lehendorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Etzelwang im oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern.
Das Dorf liegt im östlichen Bereich der Hersbrucker Alb. Sie befindet sich etwa einen Kilometer westsüdwestlich des Ortszentrums von Etzelwang und liegt auf einer Höhe von 410 m ü. NHN.

Zum Ende des Heiligen Römischen Reichs bildete Lehendorf einen Teil des Landrichteramtes Sulzbach, das zum wittelsbachischen Herzogtum Sulzbach gehörte. Durch die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern durchgeführten Verwaltungsreformen wurde Penzenhof mit dem zweiten Gemeindeedikt 1818 zum Bestandteil der Ruralgemeinde Etzelwang. Nur wenig später wurde die Gemeinde Etzelwang 1820/21 allerdings wieder aufgelöst und daraus (mit Ausnahme der beiden Orte Etzelwang und Ziegelhütten) die Ruralgemeinde Schmidtstadt gebildet. Diese hatte ihren Gemeindesitz aber nicht im namensgebenden Ort, sondern in Lehendorf. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Schmidtstadt (mit Ausnahme von Bürtel) im Jahr 1978 in die Gemeinde Neidstein eingegliedert, die 1983 entsprechend dem größten Gemeindeteil in Gemeinde Etzelwang umbenannt wurde.
Die Anbindung an das öffentliche Straßennetz wird durch die Kreisstraße AS 38 hergestellt, die aus dem Westsüdwesten von Lehenhammer her kommend den Ort durchläuft und in nordöstlicher Richtung nach Penzenhof weiterführt.

In Lehendorf befinden sich drei denkmalgeschützte Bauwerke, darunter ein aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingeschossiger Bruchsteinbau mit Satteldach und Fachwerkgiebel.