Lenzerwische

Wappen Deutschlandkarte
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Lenzerwische
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lenzerwische hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 5′ N, 11° 21′ OKoordinaten: 53° 5′ N, 11° 21′ O
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Lenzen-Elbtalaue
Höhe: 15 m ü. NHN
Fläche: 42,08 km²
Einwohner: 439 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19309
Vorwahl: 038758
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 246
Adresse der Amtsverwaltung: Kellerstraße 4
19307 Lenzen (Elbe)
Website: www.amtlenzen.de
Bürgermeisterin: Nadine Mewes
Lage der Gemeinde Lenzerwische im Landkreis Prignitz
KarteLenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
Karte

Lenzerwische (von Wische, niederdeutsch für Wiese, Weideland) ist eine Gemeinde des Amtes Lenzen-Elbtalaue im Landkreis Prignitz in Brandenburg.

Geografie

Die Gemeinde liegt im gleichnamigen Feuchtgebiet zwischen den Flüssen Elbe und Löcknitz und ist die westlichste Gemeinde des Landkreises Prignitz und somit auch Brandenburgs. Sie liegt am Brandenburger Dreiländereck mit Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Gemeindegliederung

Zu Lenzerwische gehören die folgenden bewohnten Gemeindeteile:

Ebenfalls zur Gemeinde zählen die Wohnplätze:

Gemarkungen

Auf Gemeindegebiet existieren folgende Gemarkungen, Reihenfolge von West nach Ost:

Geschichte

Das heutige Gemeindegebiet gehörte von 1816/18 bis 1952 zum brandenburgischen Landkreis Westprignitz, von 1952 bis 1990 zum Kreis Ludwigslust im Bezirk Schwerin und von 1990 bis 1992 zum Kreis Ludwigslust im Land Mecklenburg-Vorpommern. Am 1. August 1992 kamen die damals eigenständigen Gemeinden Besandten und Wootz zum brandenburgischen Kreis Perleberg, der mit dem Kreisneugliederungsgesetz des Landes Brandenburg 1993 im Landkreis Prignitz aufging.

1972 wurden Kietz (Elbe) und 1973 Mödlich in Wootz eingegliedert.

Lenzerwische entstand am 26. Oktober 2003 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Besandten und Wootz.

Bei der Bundestagswahl 2005 war die Wahlbeteiligung in Lenzerwische mit 80,3 % die höchste aller Gemeinden im Land Brandenburg.

Bevölkerungsentwicklung

JahrBesandtenWootzJahrLenzerwischeJahrLenzerwische
198117151320035252021460
199012950120055362022432
199511145920105102023438
200011644820154662024429
200210942520204532025439

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, seit 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Lenzerwische besteht aus acht Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis:

Wählergruppe Stimmenanteil Sitze
Wählergruppe Lenzerwische 78,3 % 6
Einzelbewerber Kenny Stibbe 10,0 % 1
Einzelbewerber Ingolf Drescher 8,3 % 1
Einzelbewerber Michael Voß 3,5 % –

Bürgermeister

  • 2003–2019: Klaus-Jürgen Borrmann (Wählergruppe Lenzerwische)
  • seit 2019: Nadine Mewes (Wählergruppe Lenzerwische)

Mewes wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 mit 71,0 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Sie wurde am 9. Juni 2024 mit 89,7 % ohne Gegenkandidaten für weitere fünf Jahre wiedergewählt.

Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche Kietz

In der Liste der Baudenkmale in Lenzerwische stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Verkehr

Lenzerwische liegt an der Bundesstraße 195 zwischen Dömitz und Wittenberge.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Lenzerwische – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. ↑ Bevölkerungsstand im Land Brandenburg Dezember 2025 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, basierend auf dem Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. 1 2 3 Lenzerwische | Service Brandenburg. Abgerufen am 25. Februar 2024.
  3. ↑ Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  4. ↑ BrandenburgViewer der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)
  5. ↑ Landeshauptarchiv Brandenburg – Landkreis Prignitz
  6. ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  7. ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz (PDF) S. 14–17
  8. ↑ Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  9. ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  10. ↑ https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#70805246|Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  11. ↑ Kommunalwahlen 26. Oktober 2003. Bürgermeisterwahlen, S. 31
  12. ↑ Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  13. ↑ Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 16. Juni 2019 (Memento des Originals vom 11. August 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  14. ↑ Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Lenzerwische am 9.6.2024