Leo Berger, auch Léon Berger, (* 13. März 1885 in Solothurn; † 4. Juli 1983 in Pieterlen; heimatberechtigt in Münsingen sowie Solothurn) war ein Schweizer Bildhauer.

Der aus Solothurn stammende Leo Berger durchlief nach seinem Pflichtschulabschluss eine Ausbildung zum Steinmetz. Anschliessend studierte er an der Ecole supérieure des Beaux-Arts in Genf sowie den Akademien von Florenz, Rom sowie Berlin. Leo Berger, den mehrmalige Aufenthalte nach Berlin sowie Paris führten, bezog in den Jahren 1919 bis 1927 Ateliers in Dresden sowie Solothurn, 1928 übersiedelte er nach Zürich, 1950 nach Montagnola. In der Folge wirkte er in Massagno, zuletzt in Lostorf.
Leo Berger war mit Helen, geborene Ehrsam (1894–1984) verheiratet und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Sant’Abbondio in Gentilino.
Das künstlerische Werk des von Auguste Rodin beeinflussten Leo Berger umfasst Plastiken, Bildnisse, überlebensgrosse, häufig pathetische und allegorische Figuren und genrehafte Gruppen, Statuetten in Holz und Terrakotta, repräsentative Grabmäler sowie Denkmäler und Brunnen, die er im Rahmen öffentlicher Aufträge schuf. Leo Berger arbeitete zunächst insbesondere in Stein, seit den 1930er-Jahren vor allem in Bronze.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berger, Leo |
| ALTERNATIVNAMEN | Berger, Léon |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 13. März 1885 |
| GEBURTSORT | Solothurn |
| STERBEDATUM | 4. Juli 1983 |
| STERBEORT | Pieterlen |