| Leon Maier | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 27. April 1999 | |
| Geburtsort | Deutschland | |
| Größe | 185 cm | |
| Position | Außenverteidiger (rechts) | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| TSV Schlechtbach | ||
| VfB Stuttgart | ||
| FSV Waiblingen | ||
| –2017 | TSG Backnang 1919 | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2017–2022 | TSG Backnang 1919 | 106 (6) |
| 2022–2024 | Stuttgarter Kickers | 35 (2) |
| 2024–2025 | VfR Aalen | 34 (2) |
| 2025– | SG Sonnenhof Großaspach | 31 (4) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 14. Oktober 2026 | ||
Leon Maier (* 27. April 1999) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Außenverteidiger steht beim Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach unter Vertrag.
Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Loris Maier spielte Maier in der Jugend beim TSV Schlechtbach, dem VfB Stuttgart und dem FSV Waiblingen. Er debütierte beim TSG Backnang 1919 während der Spielzeit 2017/18 in der Oberliga Baden-Württemberg im Erwachsenenbereich und etablierte sich während der folgenden Saison als Stammspieler, als der Klub auf dem viertletzten Tabellenplatz liegend in die Verbandsliga Württemberg absteigen musste. In der aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Deutschland vorzeitig abgebrochenen Spielzeit 2019/20 dominierte er mit der Mannschaft, von den 20 bis Anfang März 2020 ausgetragenen Spielen ging nur eine Partie verloren und der Klub wurde bei elf Punkten Vorsprung auf den FSV Hollenbach zum Sechstligameister ernannt. Bis zum Corona-bedingten Abbruch der Oberliga-Spielzeit 2020/21 hatte er in allen zwölf Saisonspielen auf dem Platz gestanden und auch bei der ersten wieder regulär ausgespielten Spielzeit 2021/22 war er mit 37 Saisoneinsätzen ein Dauerbrenner, der als stellvertretender Mannschaftskapitän zeitweise die Mannschaft beim Erreichen des dritten Tabellenranges auf den Platz geführt hatte.
Zusammen mit seinem Zwillingsbruder wechselte Maier im Sommer 2022 zum Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers. Zu Beginn der Spielzeit 2022/23 kam er nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus, erst in der zweiten Saisonhälfte eroberte er sich zeitweise einen Stammplatz und erreichte mit dem Degerlocher Klub als Oberligameister den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Auch hier verzeichnete er zunächst Spielminuten als Einwechselspieler, ehe er bei seinem Startelfdebüt am sechsten Spieltag der Regionalligasaison 2023/24 beim 2:2-Remis gegen die TSG Balingen nach zehn Spielminuten die Rote Karte sah und nach der anschließenden Sperre sich wieder auf der Ersatzbank fand. Zwischenzeitlich Startelfspieler rutschte er im letzten Saisondrittel aus der Startformation, als der seit dem 15. Spieltag an der Tabellenspitze stehende Klub durch eine 0:3-Auswärtsniederlage beim FC 08 Homburg am letzten Spieltag durch einen parallelen 2:0-Heimsieg der VfB-Stuttgart-U23-Mannschaft gegen die TSG-Hoffenheim-U23-Mannschaft vom Aufstiegsplatz verdrängt wurde. Maier verließ anschließend mit Auslaufen seines Zwei-Jahres-Vertrags den Klub.
Maier kehrte in die Oberliga Baden-Württemberg zurück, wo er sich dem aus der Regionalliga Südwest abgestiegenen ehemaligen Zweitligisten VfR Aalen anschloss. Hier war er in der Fünftligaspielzeit 2024/25 unumstrittene Stammkraft unter Cheftrainer Petar Kosturkow, lediglich bei einer 0:3-Auswärtsniederlage beim 1. CfR Pforzheim am 26. Spieltag musste er angeschlagen vorzeitig vom Feld und verpasste in den andere 33 Saisonspielen keine Spielminute. Dabei erzielte er im Saisonverlauf zwei Tore, unter anderem war er Torschütze des Tages beim 1:0-Heimerfolg gegen seinen Ex-Klub TSG Backnang 1919 am fünften Spieltag. Mit dem Klub erreichte er an der Seite von unter anderem Sadio Dembélé, Benjamin Kindsvater, Saša Maksimović und Ali Odabas den vierten Tabellenplatz, hatte aber zum Saisonabschluss 35 Punkte Rückstand auf den die Spielklasse mit nur einer Saisonniederlage dominierenden Oberligameister SG Sonnenhof Großaspach.
Im Sommer 2025 kam es zur Wiedervereinigung der Maier-Zwillinge bei der SG Sonnenhof Großaspach, nachdem Loris vom TSV Aubstadt kommend und Leon Maier mit jeweils einem Zweijahresvertrag sich dem Neu-Regionalligisten anschlossen. Nach kurzem Anlauf etablierte er sich in der ersten Hälfte der Viertligasaison 2025/26 unter Cheftrainer Pascal Reinhardt als Stammspieler, rückte aber im November 2025 gegen Ende der Hinrunde ins zweite Glied. Ab dem Frühjahr kam er wieder vermehrt zu Spieleinsätzen, als der Klub sich im Duell mit der SGV Freiberg durch- und an der Tabellenspitze festsetzte. Neben dem Gewinn der Meisterschaft und dem damit verbundenen Durchmarsch in die dritte Liga gelang dem Klub im Finalspiel um den WFV-Pokal 2025/26, das gegen den Regionalligakonkurrenten Stuttgarter Kickers in deren Heimstadion Gazi-Stadion auf der Waldau ausgetragen wurde, durch einen 4:1-Erfolg der Doublegewinn. Dabei war er für seinen Zwillingsbruder kurz vor Schlusspfiff eingewechselt worden. Beim 1:0-Auftaktsieg in der Drittligaspielzeit 2026/27 gegen den SC Fortuna Köln war er bei seinem Profidebüt ebenso als Einwechselspieler zum Einsatz gekommen, in einem Doppelwechsel zusammen mit Christian Mistl waren die beiden für Elias Rahn und Marlo Faß eingewechselt worden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maier, Leon |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 27. April 1999 |