| Film | |
| Titel | Lesvia |
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| Originaltitel | Lesvia Λεσβία |
| Produktionsland | Griechenland |
| Originalsprache | Griechisch, Englisch, Französisch, Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 78 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Anemos Dimiourgias NPO Produktion |
| Stab | |
| Regie | Tzeli Hadjidimitriou |
| Produktion |
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| Musik |
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| Kamera | Tzeli Hadjidimitriou |
| Schnitt |
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Lesvia (Originaltitel griechisch Λεσβία) ist ein griechischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2024 von Tzeli Hadjidimitriou in dem es um die Geschichte einer lesbischen Gemeinschaft in Eresos auf der ägäischen Insel Lesbos geht.
Der Film Lesvia erzählt die lesbische Autobiografie von Tzeli Hadjidimitriou, die auf Lesbos aufwuchs. Gleichzeitig schildert er die Geschichte einer Frauengemeinschaft, die sich seit den 1970er Jahren in Eresos, Sapphos angeblichem Geburtsort, formierte. Tzeli Hadjidimitriou gestaltet den Dokumentarfilm aus Archivmaterial, das sie mit persönlichen Zeugnissen und Tagebuchauszügen verbindet. Einige Szenen inszeniert sie nach und passt sie stilistisch an. Die Archivaufnahmen zeigen unbekleidete Frauen und sinnliche Freuden, geprägt von Urlaubsvergnügen.
Hadjidimitriou beschreibt, wie Lesben aus aller Welt seit den 1970er Jahren Eresos zu ihrem Paradies erklärten. Sie fragt, was in den letzten 40 Jahren dort geschah, und beleuchtet die Auswirkungen der Ansiedlung vieler lesbischer Frauen auf die Gemeinschaft, den Tourismus und die unberührte Insel. Über mehrere Jahrzehnte hinweg erzählt sie von Gentrifizierung, dem Zusammenwachsen unterschiedlicher Kulturen, kolonialen Problemen und den komplexen Verhandlungen zwischen Einheimischen und lesbischen Urlauberinnen.
Manuela Kay schreibt im SissyMag, dass Hadjidimitriou in Lesvia sowohl unreflektierte Feriengäste als auch homophobe Einheimische zueinander bringt und dabei beiden Gruppen ohne jede Art der Bloßstellung gerecht wird. Ganz beiläufig feiert dabei ihr Film eine sexpositive Haltung und beweist, dass Lesben in sexueller Offenheit, Abenteuerlust, Unternehmergeist und Hedonismus den Schwulen in nichts nachstehen.
Leslie Felperin beschreibt im The Guardian den Film als berührend, feinfühlig und elegant gestaltet. Sie hebt das Sounddesign hervor, das fast ständig das Meer einbezieht, und somit dem Film eine eindringliche Note verleiht.