| Klassenzeichen | |
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| Zeichen nicht vorhanden | |
| Bootsmaße | |
| Länge üA: | bis 12,70 m |
| Breite üA: | mit Ausleger bis zu 8,50 m |
| Segelfläche | |
| Spinnaker: | bis 400 m² |
| Sonstiges | |
| Takelungsart: | Slup |
| Yardstickzahl: | keine |
| Klasse: | Konstruktionsklasse Libera |

Die Libera ist eine Bootsklasse (Konstruktionsklasse) im Segelsport.
Es handelt sich um offene Kielyachten mit bis zu 12,70 Meter Länge. Sie sind für Langstreckenregatten auf Binnenseen optimiert. Die Klasse zielt darauf ab, möglichst wenig Gewicht und möglichst viel Segelfläche zu vereinen. Sogenannte Ausleger verbreitern die Schiffe, um der Mannschaft eine extreme Verlagerung des Schwerpunkts im Trapez zu ermöglichen.
Neben einem Steuermann und einem Vorschoter fahren auf einer Libera je nach Kategorie bis zu dreizehn weitere Segler mit, um den Gewichtsausgleich durchzuführen. Eine Libera ist ein reines Regattaschiff, das Geschwindigkeiten bis zu 25 kn in Gleitfahrt erreicht. Der Spinnaker kann bis zu 400 m² groß sein.
Für die Boote dieser freien Klasse gibt es nur drei Beschränkungen: Länge, Breite und das aufrichtende Moment.

Liberas werden in drei Kategorien gebaut:
Die von Helmuth Stöberl konstruierten Quartas Gustav Gans und Amigo Nuovo wurden zu Liberas umgerüstet und gewannen 1979 und 1980 die Rund um den Bodensee. In der Folge gewann in den Jahren 1991 bis 2009 nochmals 14 Mal eine Libera diese 24-Stunden-Regatta über 100 Kilometer, bevor diese dann hier durch Mehrrumpfboote (Katamarane) an der Spitze des Feldes abgelöst wurden. Auch auf der Centomiglia am Gardasee waren die Liberas 1979 und 1983 erfolgreich.