Lilli Got Sick

Film
Titel Lilli Got Sick
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2022
Länge 15 Minuten
Altersempfehlung ab 18
Produktions­unternehmen Violent Art
Stab
Regie Sebastian Zeglarski
Drehbuch Sebastian Zeglarski
Produktion Sebastian Zeglarski
Musik Sebastian Zeglarski
Kamera Sebastian Zeglarski
Schnitt Sebastian Zeglarski
Besetzung
  • Azraela Macabre: Lilli
  • Sebastian Zeglarski: Opfer

Lilli Got Sick ist ein deutscher Independent-Kurzfilm von Sebastian Zeglarski.

Handlung

Lilli ist psychisch krank. Sie neigt zu selbstverletzendem Verhalten und schneidet sich mit einem Küchenmesser. Im Wald findet sie ein Opfer, das sie niederschlägt und fesselt. Anschließend tötet sie es mit Hammerschlägen auf den Kopf. Am Ende schmiert sie sich mit den Gedärmen des Opfers ein und tanzt.

Hintergrund

Sebastian Zeglarski übernahm beim Dreh alle Funktionen, von Regie über Skript, Kamera und Schnitt bis hin zum Soundtrack des Films. Verwendet werden schnelle Schnitte und zum Teil auch Aufnahmen in Schwarzweiß.

Der Film erschien in zwei Versionen, in einer normal gefilmten „Clean Version“ und als „Dirty Version“ mit einem Schmutzpartikelfilter versehen.

Veröffentlichung

Der Film hatte seine DVD-Veröffentlichung am 28. Oktober 2022 über Zeglarskis Independent-Label Violent Art. Der Film erschien mit drei verschiedenen Covern. Er erschien außerdem als Bonus auf einem 2026 veröffentlichten Mediabook von A Fucking Cruel Nightmare.

Der Film erlebte seine Kinopremiere am 8. Juli 2023 im Kino Filmriss in Gevelsberg zusammen mit den Kurzfilmen Das Geheimnis der Teufelspilze und Violent Obsession, die beide ebenfalls von Zeglarski stammen.

Rezeption

Der Film wurde überwiegend auf Underground-Seiten besprochen. Verglichen wurde Zeglarski unter anderem mit den ähnlich selbst agierenden Jörg Buttgereit und Marian Dora.

Auf der Seite severed-cinema.com schrieb der Rezensent Richard Taylor, es handele sich um „einen sehr abgedrehten und coolen Kurzfilm.“

Auf Die Nacht der lebenden Texte schrieb Volker Schönenberger: „Solche Filme sind nichts für Leute, die sich vornehmlich Hochglanzproduktionen aus Hollywood oder den sonntäglichen Tatort anschauen. Man muss schon wissen, dass einen unter den Bezeichnungen Amateurfilm und Underground etwas ganz anderes erwartet. Aber wer ein Herz für dieses abseitige Segment hat, lernt eine ganz andere Seite der Filmkunst kennen. Und nicht die schlechteste. Einmal mehr gilt: Der Underground lebt!“

Einzelnachweise

  1. 1 2 Richard Taylor: Lilli Got Sick Review from Violent Art! In: Severed Cinema. 23. Dezember 2022, abgerufen am 14. Juli 2026 (amerikanisches Englisch).
  2. 1 2 Wolfgang Brunner: Lilli got sick (2022). In: Film-Besprechungen. 4. November 2022, abgerufen am 14. Juli 2026 (deutsch).
  3. 1 2 Lilli Got Sick in der Online-Filmdatenbank; abgerufen am 14. Juli 2026.
  4. ↑ Fred: Premiere: Das Geheimnis der Teufelspilze. In: Kino Filmriss. 16. Mai 2023, abgerufen am 14. Juli 2026.
  5. ↑ Das Geheimnis der Teufelspilze: Kinopremiere in Gevelsberg — handle me down. Abgerufen am 14. Juli 2026.
  6. ↑ Volker Schönenberger: Lilli Got Sick – Vom kurzen Schmerz aus dem Underground. In: Die Nacht der lebenden Texte. 5. November 2022, abgerufen am 14. Juli 2026 (deutsch).