Lisa Van Den Vonder

Lisa Van Den Vonder
Porträt
Geburtstag 7. September 1998
Geburtsort Herentals, Belgien
Größe 1,82 m
Hallenvolleyball
Position Universal
Vereine
2013–2016
2016–2019
2019–2020
2021–2025
Asterix Kieldrecht
Volley Antwerpen
VBC Zandhoven
Volley Noorderkempen
Nationalmannschaft
2013–2016 Jugend und Juniorennationalmannschaft
Erfolge
2014 – Belgische Meisterin und Pokalsiegerin
2015 – Belgische Meisterin, Pokal- und Supercupsiegerin
2015 – Dritte U18-EM;
2016 – Belgische Meisterin, Pokalsiegerin und Supercupfinalistin
2023 – Meisterin Belgische National 1
Beachvolleyball
Partnerin 2018–2024 Sarah Cools
2022–2023, 2025 Louka Maertens
Weltrangliste Position 590
Erfolge
2019 – Belgische Meisterin
2021 – Belgische Meisterin
2022 – Belgische Vizemeisterin
2023 – Siegerin FIVB Futures Mallorca
2023 – Siegerin FIVB Futures Baden
2024 – Belgische Meisterin
2024 – EM-Teilnehmerin
2025 – Belgische Meisterin
Stand: 30. Mai 2026

Lisa Van Den Vonder (* 7. September 1998 in Herentals) ist eine belgische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Sie wurde in ihrem Heimatland viermal im Sand und dreimal in der Halle Landesmeisterin sowie dreimal Pokal- und einmal Supercupsiegerin.

Karriere

Karriere Halle

2013 stand die während ihrer Karriere auf verschiedenen Positionen eingesetzte Sportlerin in den Kadern mehrerer Underage-Mannschaften ihres Heimatlandes. In ihrer ersten Spielzeit in der belgischen ersten Liga gewann sie mit Asterix Kieldrecht gleich das Double aus Meisterschaft und Pokal. Bei den nationalen Wettbewerben lief es ein Jahr später noch etwas besser, denn außer den dort gewonnenen Titeln gelang mit dem Supercupgewinn ein weiterer Erfolg. Mit der U18-Nationalmannschaft wurde die Angreiferin Dritte bei der Europameisterschaft. Beim entscheidenden 3:0-Sieg gegen die Türkei im Kampf um Bronze war sie Zweitbeste bei den erfolgreichen Angriffschlägen sowie Co-Zweite bei den Scorerpunkten und Aufschlagassen. In der nächsten Saison erreichte ihr Sportverein aus der Provinz Ostflandern wie 2014 das Double und stand wie im Vorjahr im Supercupfinale, das er diesmal jedoch verlor. Im Challenge Cup gelang dem Spitzenclub aus Belgien nach dem geteilten neunten Platz 2015 eine Steigerung durch den Einzug ins Viertelfinale.

In den nächsten drei Spielzeiten stand Van Den Vonder für Volley Antwerpen auf dem Spielfeld. Ein sechster Platz in der höchsten Spielklasse und ein Einzug ins Pokalsemifinale waren die besten Ergebnisse. Nach einer Spielzeit beim VBC Zandhoven, in der wegen der COVID-19-Pandemie nur der Pokalwettbewerb durchgeführt wurde, wechselte die vielseitige Athletin zu Volley Noorderkempen. Mit dem Sportverein ihrer Heimat stieg sie 2023 als Meisterin der National 1 in die belgische Liga A auf und erreichte in den folgenden beiden Spielzeiten jeweils den achten Platz in der Meisterschaft sowie je einmal das Achtel- und das Viertelfinale im Landespokal.

Karriere Beach

Ab 2018 bildeten Sarah Cools und Lisa Van Den Vonder ein Beachpaar und standen bei ihrem ersten internationalen Auftritt gleich im Endspiel. Beim Ein-Stern-Turnier der FIVB World Tour in Manavgat überstanden sie als zweitschlechtestes Team der Setzliste zwei Qualifikationsrunden. Nach dem dritten Platz im Pool gewannen sie ihre Spiele in den ersten beiden Hauptrunden und besiegten im Halbfinale die Japanerinnen Erika und Yurika Sakaguchi, bevor sie deren Landsfrauen Satono Ishitsubo / Asami Shiba in der Verlängerung des dritten Satzes mit 19:21 knapp unterlagen. Bei der gleichwertigen Veranstaltung im November in Ljubljana reichte es für die Belgierinnen zum Einzug ins Viertelfinale. Eine Saison später erkämpften sie den Landesmeistertitel ihres Heimatlandes. Diesen Erfolg konnten sie 2021 wiederholen. In der anschließenden Spielzeit gewannen sie fünf Wettbewerbe der belgischen Beachserie, bevor sie das Endspiel um den Titel verloren. Ebenfalls auf dem zweiten Platz endete ihre zweite Futures-Teilnahme im ítalienischen Giardini Naxos.

Ab Dezember 2022 bis einschließlich 4. August des folgenden Jahres standen Vd Vonder und Louka Maertens auf der gleichen Seite des Netzes. Zwei Siege und zwei weitere Finalteilnahmen bei nationalen Turnieren resultierten aus dieser Partnerschaft. Danach fand das Erfolgsduo aus der Anfangszeit wieder zueinander und gewann 2023 das Futures auf Mallorca und 2024 das in Baden. In Spanien mussten die Westeuropäerinnen nach zwei Qualirunden noch fünf weitere Partien überstehen, ehe sie die Einheimischen Nazaret Florian / Aina Munar im Finale bezwangen. In Österreich waren sie dagegen gleich fürs Hauptfeld qualifiziert. Ihre Gegnerinnen im Endspiel waren die Estinnen Heleene Hollas und Liisa Remmelg. Im selben Jahr sicherten sich Cools und Van Den Vonder ihren dritten Landesmeistertitel. Auf dem Treppchen standen sie als Dritte noch bei den Futures in Madrid, Leuven und Brüssel. Bei der Europameisterschaft zogen sie als Gruppendritte in die Runde der 24 ein. Dort scheiterten sie an den Deutschen Sarah Schneider / Margareta Kozuch. Dies war ihr letzter gemeinsamer Auftritt.

2025 war Lisa Van Den Vonder noch einmal gemeinsam mit Louka Maertens am Start. Die Titelverteidigung und damit ihre vierte Landesmeisterschaft war das beste Ergebnis dieser erneuten Zusammenarbeit.

Einzelnachweise

  1. ↑ FIVB-Weltrangliste (Stand: 25. Mai 2026)
  2. ↑ 2013 CEV Youth Volleyball European Championship - Women Lisa van den Vander. CEV, abgerufen am 28. Mai 2026 (englisch).
  3. ↑ 2015 CEV U18 Volleyball European Championship - Women Lisa van den Vander. CEV, abgerufen am 28. Mai 2026 (englisch).
  4. ↑ 11 Lisa van den Vander. CEV, abgerufen am 28. Mai 2026 (englisch).
  5. ↑ 2015 CEV U18 Volleyball European Championship - Women Belgium Turkey 3:0. CEV, abgerufen am 30. Mai 2026 (englisch).
  6. ↑ Lisa Van Den Vonder Medaillen. Volleybox, abgerufen am 30. Mai 2026.
  7. ↑ Palmares. Belgium Beachvolley, abgerufen am 30. Mai 2026 (niederländisch).
  8. ↑ Lisa Van Den Vonder Beachwettbewerbe. Volleybox, abgerufen am 30. Mai 2026.