Am Beginn stehen Antoni und Feodosi vom Kiewer Höhlenkloster. Im Norden setzen Sergius von Radonesch und sein Schüler Pawel von Obnora den Anfang. Iossif von Wolokolamsk organisiert das klösterliche Leben. Nil Sorski, Wassili von Poiana Marului und Païssi (Welitschkowski) bringen vom Heiligen Berge Athos eine Neubelebung aufgrund monastischer Väterschriften. Kleopa und Feodor (Perechwatow) verbreiten das Gedankengut der Philokalie. Bischöfe wie Dimitri von Rostow, Tichon von Sadonsk, Ignati Brjantschaninow und Theophan Goworow tragen durch ihre Schriften zur Erneuerung bei. Die größte Ausstrahlung hat Seraphim von Sarow. Johannes von Kronstadt ist durch eine eucharistische Spiritualität geprägt. Seine Schülerin ist Taisija (Solopowa). Die meisten anderen Starzen leben in Optina Pustyn; die bekanntesten unter ihnen sind Leonid, Makari und Amwrossi. Für das 20. Jahrhundert sind Matrona Nikonowa, Nektari (Tichonow), Nikon (Beljajew), Walentin Swenzizki, Siluan (Antonow), Ioann (Alexejew), Alexei Metschow, Igumen Nikon, Alexander Jeltschaninow, Alexander Men, Ioann (Krestjankin), Sofroni (Sacharow), Ieronim (Werendjakin) und Antoni (Bloom) zu nennen. Auch heute gibt es Starzen.
Knechten, Heinrich Michael, Starzen in Optina, Studien zur russischen Spiritualität IV, Waltrop 2007 (ISBN 978-3-89991-069-8).
Smolitsch, Igor K., Leben und Lehre der Starzen. Die spirituellen Meister der russisch-orthodoxen Kirche, Nachwort v. E.Jungclaussen, Herder Spektrum 5475, Freiburg i.Br., Basel u. Wien 2004 (ISBN 3-451-05475-2). Frühere Auflagen: Wien 1936; Köln u. Olten 1952; Freiburg i.Br., Basel u. Wien 1988.
Nektarij, Starez von Optina – Leben und Lehre. Edition Hagia Sophia, Straelen, 2010, (ISBN 978-3-937129-65-5).