Die Literaria Film GmbH Berlin war eine Berliner Filmproduktionsfirma, die von Alfred Duskes gegründet wurde.
Die Gründungsurkunde ist auf den 5. Juni 1913 datiert. In ihr werden folgende Gehälter vereinbart:
| Beruf | Name | Grundgehalt | Bonus |
|---|---|---|---|
| Regisseur | Eugen Illés | 600 Mark/Monat 4.033 Euro/Monat | 2 Mark für jeden verkauften Film bis 200 Meter 5 Mark je Film zwischen 200 und 400 Metern 10 Mark bei längeren Filmen |
| Regisseur | Fritz Bernhardt | 500 Mark/Monat 3.361 Euro/Monat | Wenn mehr als 25 Exemplare eines Films verkauft werden |
| Regisseur | Paul Otto | 600 Mark/Monat 4.033 Euro/Monat | Wenn mehr als 15 Exemplare eines Films verkauft werden |
| Regisseur | Martin Garras | 400 Mark/Monat 2.689 Euro/Monat | Wenn mehr als 25 Exemplare eines Films verkauft werden |
| Regisseur | Alfred Halm | 1.200 Mark je Sujet 8.066 Euro/Monat | 30 Mark für jeden Film bis 1200 Meter 40 Mark, wenn der Film länger als 1200 Meter ist |
| Schauspieler | Erna Morena | 500 Mark/Monat 4.033 Euro/Monat | - |
| Schauspieler | Tatjana Irrah | 260 Mark/Monat 1.748 Euro/Monat | - |
| Schauspieler | Friedrich Kayssler | 3.000 Mark/Monat 20.165 Euro/Monat | - |
| Schauspieler | Rosa Betrens. | 1.500 Mark/Monat 10.082 Euro/Monat | - |
| Schauspieler | Traute Carlsen | 2.000 Mark/Monat 13.443 Euro/Monat | - |
Weitere Mitarbeiter, deren Honorare bzw. Gehälter nicht erwähnt wurden:
Autoren: H. Sundermann, Hans Hyan, Clara Viebig, Walter Turszinsky und Svend Gade; diese mussten je ein Manuskript liefern, nur Turszinsky zwei.
Musik: Jean Gilbert, Dramaturgie: Franz Schönfeld
Weitere genannte Berufe: Atelierchef, Menuisier (Tischler), Peintre (Maler) sowie einige Hilfskräfte
Die Kündigungsfrist betrug zwei Wochen, die der Hilfsarbeiter ein Tag. Bürokräfte wurden nach Bedarf eingestellt.