| Loidlsee | ||
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| Loidlsee | ||
| Geographische Lage | Landkreis Miesbach, Bayern, Deutschland | |
| Zuflüsse | Tiefenbach | |
| Abfluss | Tiefenbach → Schlierach → Mangfall → Inn → Donau → Schwarzes Meer | |
| Ufernaher Ort | Hausham | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 47° 45′ 36″ N, 11° 51′ 36″ O | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 784 m | |
| Fläche | 2,3 ha | |
| Länge | 275 m | |
| Breite | 100 m | |
Der Loidlsee ist ein durch einen Murenabgang des ehemaligen Bergwerks Hausham in den 1950er Jahren entstandener See am Nordrand des Mangfallgebirges. Der See staut seit diesem Erdrutsch den Tiefenbach. Auf historischen Karten ist der See noch nicht vorhanden. Namensgeber war der für das Jagdrevier damals zuständige Jäger Loidl.
Der See wird vom Bezirksfischereivereins Miesbach-Tegernsee e.V. als Fischereigewässer genutzt.
Dass der Loidlsee unter Einheimischen auch Silbersee genannt wurde, ist völlig falsch. Der inzwischen durch seine Lage an der Mülldeponie gelegene ehemalige Silbersee (südlich von Loidlsee) ist ausgetrocknet. Dessen Name ging auf den Namen "Silbersee" zurück, angelehnt an den Karl-May-Roman "Schatz im Silbersee". Diese Namensverwechselung ist auch heute noch anzutreffen.