Loitze

Loitze
Gemeinde Schnega
Koordinaten: 52° 54′ N, 10° 50′ OKoordinaten: 52° 54′ 17″ N, 10° 50′ 8″ O
Fläche: 2,28 km²
Eingemeindung: 1. April 1929
Eingemeindet nach: Solkau
Postleitzahl: 29465
Vorwahl: 05842
Loitze (Niedersachsen)
Loitze (Niedersachsen)
Lage von Loitze in Niedersachsen

Loitze ist ein Ortsteil der Gemeinde Schnega im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine Gemeinde im damaligen Kreis Lüchow in der preußischen Provinz Hannover.

Geographie

Das kleine Dorf Loitze liegt etwa 500 Meter südlich von Solkau und vier Kilometer nordwestlich von Schnega. Etwas östlich von Loitze verläuft der Schnegaer Mühlengraben.

Geschichte

Loitze gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich im Fürstentum Lüneburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1810 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Bergen an der Dumme im Departement der Aller des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Loitze an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bodenteich, ab 1852 zum Amt Clenze und ab 1859 zum Amt Lüchow. Die Gemeinde Loitze fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Lüchow. Am 1. April 1929 wurde Loitze in die Nachbargemeinde Solkau eingegliedert. Solkau wiederum wurde im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Schnega.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181244
184554
187157
188547
189535
191035

Einzelnachweise

  1. 1 2 Volkszählung 1895
  2. ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1929, S. 60
  3. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  4. ↑ Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Der Landkreis Lüchow im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Dezember 2022; abgerufen am 9. Januar 2026.