| Film | |
| Titel | Look Back |
|---|---|
| Originaltitel | ルックバック |
| Transkription | Rukku Bakku |
| Produktionsland | Japan |
| Originalsprache | Japanisch |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 58 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Studio Durian |
| Stab | |
| Regie | Kiyotaka Oshiyama |
| Drehbuch | Kiyotaka Oshiyama |
| Produktion | Kazuto Matsumura |
| Musik | Haruka Nakamura |
| Schnitt | Kiyoshi Hirose |
| Besetzung | |
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Look Back ist eine Animeverfilmung des gleichnamigen Web-Mangas von Tatsuki Fujimoto aus dem Jahr 2024, bei dem Kiyotaka Oshiyama Regie führte. Der Film beschreibt, wie sich zwei Grundschülerinnen aufgrund ihrer geteilten Leidenschaft für das Zeichnen von Manga miteinander befreunden und begleitet ihre Entwicklung in das Erwachsenenleben hinein.
Die Grundschülerin Ayumu Fujino betätigt sich an ihrer Grundschule als Zeichnerin von Comic-Strips (Yonkomas) in der Schülerzeitung. Diese erfreuen sich großer Beliebtheit und Fujino erhält für ihre Zeichenkünste viel Lob von ihren Mitschülern, auf welche sie entsprechend äußerst stolz ist. Eines Tages bittet ihr Klassenlehrer sie, einen Teil der Comicseite an ihre Mitschülerin Kyomoto abzugeben, welche aufgrund ihrer Sozialphobie nie die Schule besucht. Als in der nächsten Ausgabe der Schülerzeitung die Yonkomas beider Mädchen nebeneinander abgedruckt werden zeigt sich, dass Kyomotos Zeichenkünste Fujinos bei Weitem übertreffen, was auch ihre Klassenkameraden anmerken. In ihrem Selbstbild verletzt beginnt Fujino manisch damit, ihre Fähigkeiten durch intensives Training zu verbessern, wobei sie ihre Umwelt zu vernachlässigen beginnt. Nach längerer Zeit ist sie der Auffassung, dass sie Kyomotos Können nie erreichen wird und gibt das Zeichnen vorläufig auf.
Am Tag der Ausgabe der Abschlusszeugnisse ist Kyomoto erneut nicht anwesend. Daher bittet Fujinos Klassenlehrer sie, ihr das Dokument zuhause vorbeizubringen. Widerwillig stimmt Fujino zu und begibt sich zu Kyomotos Haus, wo sie durch die offene Haustür eintritt, jedoch zu Kyomotos Zimmer keinen Zutritt bekommen. Spontan entscheidet sie sich, ein Yonkoma zu zeichnen, welches Kyomoto verspottet, das ihr jedoch herunterfällt und daraufhin unter der Tür in das Zimmer rutscht. Erschrocken rennt sie aus dem Haus, als Kyomoto jedoch den Yonkoma liest, stürmt sie aus ihrem Zimmer und hält Fujino auf, da sie sich als ihr größter Fan entpuppt. Auf Kyomotos Frage hin, warum Fujino keine neuen Mangas veröffentlicht, behauptet diese spontan, dass sie sich auf ein größeres Projekt für einen Mangawettbewerb vorbereitet. Kyomoto fleht sie an, sie unterstützen zu dürfen. Daraufhin beginnen sie ihre gemeinsame Arbeit.
Im Laufe des folgenden Jahres nutzen die beiden jede freie Minute, um einen Manga-Einzelband fertigzustellen. Das Ergebnis reichen sie bei einem großen Wettbewerb ein, in dem sie den mit 100.000 Yen dotierten zweiten Preis gewinnen. Einen Teil des Preisgelds geben sie bei einem gemeinsamen Tag in einer Großstadt zu ihrem Vergnügen aus. Nach diesem dankt Kyomoto Fujino dafür, dass sie sie aus ihrer Isolation geholt hat.
In den folgenden Jahren arbeitet das Duo weiter und veröffentlicht mehrere Einzelbände. Kurz vor ihrem Oberschulabschluss bietet ihnen der Verlag an, eine eigene Mangaserie veröffentlichen zu dürfen. Fujino ist begeistert, jedoch möchte Kyomoto nicht an dieser arbeiten. Stattdessen wünscht sie an einer Kunsthochschule zu studieren, um sich formal besser ausbilden zu können. Dies tut sie auch tatsächlich, jedoch kommt es darüber zwischen den beiden Freundinnen zum Streit und sie haben länger keinen Kontakt.
Fujino bringt ihre Serie „Shark Kick“ daraufhin alleine heraus und feiert damit großen Erfolg. Sie ist jedoch mit keiner ihrer Zeichenpartner zufrieden und sucht einen gebührenden Ersatz für Kyomoto. Während eines Telefonats hierzu sieht sie im Fernsehen, dass es an Kyomotos Kunsthochschule zu einem Amoklauf kam. Panisch versucht sie, ihre Freundin zu erreichen, muss allerdings kurz darauf erfahren, dass diese unter den Todesopfern war.
Am Boden zerstört pausiert Fujino „Shark Kick“ und fährt in ihre ländliche Heimat zurück. Dort sucht sie Kyomotos Haus auf und wirft sich vor, dass wenn sie Kyomoto damals nicht getroffen hätte, sie heute noch am Leben wäre. Sie zerreißt das Yonkoma, welches die beiden zusammengebracht hat, wobei Fetzen hiervon erneut unter der Tür hindurchrutschen. In der Folge wird eine alternative Zeitlinie gezeigt, in der Kyomoto in der Grundschule nur den Fetzen des Yonkomas gefunden hat und daher Fujino nie kennengelernt und ihr isoliertes Dasein bis zum Schulabschluss weiter gefristet hat. Auch hier entscheidet sie sich, Kunst an einer Hochschule zu studieren und trifft auch hier auf den Amokläufer. Bevor dieser sie umbringen kann wird er jedoch von der Fujino dieser Zeitlinie gestoppt, welche das Zeichen tatsächlich in der Grundschule aufgegeben hat und beim Joggen zufällig vorbeikam. Kyomoto erkennt, dass ihr Vorbild aus der Grundschule sie gerettet hat, was sie in ihrem Zimmer dazu motiviert, ein Yonkoma von ihrer Rettung durch Fujino zu zeichnen, welches den Titel „Look Back“ trägt.
In der alternativen Zeitlinie wird dieses durch einen Windstoß unter der Tür aus dem Zimmer herausgeweht, wo es bei Fujino in der Haupt-Timeline landet. Durch den Fund kann sie sich überwinden, Kyomotos Zimmer zu betreten, findet es jedoch wie erwartet leer vor. Sie sieht allerdings, dass Kyomoto jede Ausgabe von „Shark Kick“ gekauft und sie in Leserumfragen unterstützt hat. Fujino erkennt daraufhin, dass sie das Zeichnen an sich eigentlich nicht mag, sondern es immer getan hat, weil es Kyomoto glücklich gemacht hat. Durch die Erinnerung an die gemeinsame Zeit hat Fujino wieder die Kraft, weiter als Zeichnerin zu arbeiten. In der Schlusseinstellung ist sie in ihrem Büro zu sehen, wobei sie „Look Back“ über ihren Arbeitsplatz aufgehängt hat.
Look Back erhielt überwiegend positive Kritiken. Im Review-Aggregator Metacritic erhielt er 90 von 100 Punkten, was „universellem Beifall“ entspricht. Auf der vergleichbaren Seite Rotten Tomatoes erhielt der Film von Nutzern der Seite 98 von 100 Punkten und von insgesamt 25 Kritikern ausschließlich positive Bewertungen und damit eine Wertung von 100 %, womit er zu den bestbewerteten Filmen der Seite gehört. Ähnlichen Anklang fand der Film im Cineasten-Portal Letterboxd. Dort erhielt er von den Nutzern im Schnitt 4,3 von 5 möglichen Sternen und liegt somit auf Platz 199 auf der Liste der am besten bewerteten Filme der Seite (Stand Mai 2026).
| Preisverleihung | Auszeichnung | Nachweis |
|---|---|---|
| Japanese Academy Award 2025 | Bester animierter Film | |
| Crunchyroll Anime Awards 2025 | Film des Jahres | |
| Beste Synchronsprecherleistung (Italienisch): Ilaria Pellicone |