Look Back (Spielfilm)

Film
Titel Look Back
Originaltitel ルックバック
Transkription Rukku Bakku
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 100 Minuten
Produktions­unternehmen K2Pictures
Stab
Regie Hirokazu Koreeda
Drehbuch Hirokazu Koreeda
Produktion Koide Daiju
Musik Yūta Bandō
Kamera Senzo Ueno
Schnitt Hirokazu Koreeda
Besetzung
  • Natsuki Deguchi: Fujino
  • Aju Makita: Kyomoto
  • Furi Nanase: junge Fujino
  • Rokka Okada: junge Kyomoto
  • Masaki Suda: Maeda, Manga-Herausgeber
  • Kankurō Kudō: Tamai, Grundschullehrer
  • Kayo Noro: Akari, Fujinos Mutter
  • Ryō Ikeda: Hitoshi, Fujinos Vater
  • Miyu Sasaki: Megumi, Fujinos ältere Schwester
  • Maho Yamada: Manabe, Oberschullehrerin

Look Back (japanisch ルックバック Rukku Bakku, dt.: „Rückblick“) ist ein japanischer Spielfilm von Hirokazu Koreeda aus dem Jahr 2026. Über einen Zeitraum von 13 Jahren begleitet das Drama zwei Mädchen, die eine gemeinsame Leidenschaft für das Zeichnen von Mangas verbindet. Natsuki Deguchi und Furi Nanase verkörpern die selbstbewusste Fujino in unterschiedlichen Altersstufen, während Aju Makita und Rokka Okada als ihre zurückhaltende Freundin Kyomoto zu sehen sind. Koreedas Regiearbeit basiert auf dem gleichnamigen Webcomic von Tatsuki Fujimoto aus dem Jahr 2021, dem eine gleichnamige Animeverfilmung (2024) folgte. Die Realverfilmung wurde Anfang September 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig uraufgeführt und kurz darauf in den japanischen Kinos veröffentlicht.

Handlung

Die Viertklässlerin Fujino wächst in einer japanischen Kleinstadt auf und zeigt künstlerische Begabung. Sie ist entschlossen, eine Karriere als Manga-Künstlerin anzustreben, und zeichnet ein Comic für die Schülerzeitung. Die Veröffentlichung bringt ihr große Bewunderung seitens ihrer Mitschüler ein.

Als Fujino eines Tages in derselben Zeitung einen Manga ihrer ehemaligen Mitschülerin Kyomoto entdeckt, ist sie von deren Talent überwältigt. Fujino will es ihr gleichtun, kommt aber nicht an die Zeichnungen des zurückgezogen lebenden Mädchens heran. Daraufhin stellt Fujino das Comiczeichnen ganz ein.

Am letzten Tag der Grundschule sucht Fujino das Zuhause von Kyomoto auf, um ihr das Abschlusszeugnis zu übergeben. Dabei findet sie heraus, dass Kyomoto ein begeisterter Fan ihrer Zeichnungen ist. Die Mädchen beginnen daraufhin gemeinsam Mangas zu zeichnen. Fujino ist dabei für die Figuren zuständig, während Kyomoto die Hintergründe kreiert. Diese gemeinsame Leidenschaft verbindet die beiden fortan auch die folgenden 13 Jahre, in denen Fujino und Kyomoto hoffen, professionelle Manga-Künstlerinnen zu werden.

Veröffentlichung

Die Weltpremiere von Look Back erfolgte am 7. September 2026 im Rahmen des 83. Internationalen Filmfestivals von Venedig. Der Beitrag wurde in den Hauptwettbewerb aufgenommen. Auch die nachfolgenden Festivals von Toronto (Sektion: Special Presentations) und London nahmen Koreedas Regiearbeit in ihre Programme auf.

Der Kinostart in Japan fand am 11. September 2026 statt.

In Frankreich sicherte sich das Unternehmen Haut et Court die Verleihrechte.

Auszeichnungen

Hirokazu Koreeda wurde mit Look Back zum vierten Mal nach 1995, 2017 und 2019 in den Wettbewerb um den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig eingeladen. Auch das London Film Festival nahm den Film in seinen Wettbewerb auf.

Festival Kategorie Resultat Person
Venedig (2026) Goldener Löwe – Bester Film Nominiert Hirokazu Koreeda
London (2026) Bester Film Nominiert Hirokazu Koreeda

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 About the Movie. In: k2pic.com (abgerufen am 7. September 2026).
  2. 1 2 3 Look Back. In: labiennale.org (abgerufen am 7. September 2026).
  3. ↑ Look Back. In: labiennale.org (abgerufen am 25. August 2026).
  4. ↑ Look Back. In: tiff.net (abgerufen 25. August 2026).
  5. 1 2 Official Competition films announced for 70th BFI London Film Festival. In: bfi.org.uk, 17. August 2026 (25. August 2026).
  6. ↑ Live-Action Film Look Back Officially Selected for the Competition Section of the 83rd Venice International Film Festival. In: k2pic.com, 23. Juli 2026 (abgerufen am 7. September 2026).
  7. ↑ Rebecca Leffler: Ali Asgari’s Venice competition title ‘A Bit Of Light’ lands France deal. In: screendaily.com (abgerufen am 19. August 2026).