| Luchsingen | ||
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| Staat: | ||
| Kanton: | ||
| Bezirk: | keine Bezirkseinteilung | |
| Politische Gemeinde: | Glarus Süd | |
| Postleitzahl: | 8775 | |
| frühere BFS-Nr.: | 1614 | |
| Koordinaten: | 721649 / 203032 | |
| Höhe: | 572 m ü. M. | |
| Höhenbereich: | 546–2914 m ü. M. | |
| Fläche: | 20,29 km² | |
| Einwohner: | 605 (31.12.2025) | |
| Einwohnerdichte: | 30 Einw. pro km² | |
Luchsingen | ||
| Karte | ||

Luchsingen (glarnerdeutsch Luchsige []) ist eine Ortschaft der Gemeinde Glarus Süd im Schweizer Kanton Glarus.
Zur Ortschaft Luchsingen gehört der Weiler Adlenbach, der sich durch einen intakten Ortskern mit alten Glarner Häusern auszeichnet. Zur Ortschaft Diesbach GL gehört der Weiler Dornhaus.
Eine kleine Luftseilbahn führt von Luchsingen auf den Brunnenberg. Die Bergstation befindet sich 400 Meter unterhalb des Oberblegisees.
Der Passübergang Zeinenfurggel verbindet Luchsingen mit dem Klöntal.

Luchsingen findet sich erstmals 1289 als Luchsingen bezeugt (1333: Luchsigen). Im Vorderglied steckt der althochdeutsche Personenname Luhs, Luchs, der mit dem Gattungswort Luchs sprachgeschichtlich identisch ist (vgl. den Vornamen Wolf). Der Name bedeutet damit ‹bei den Leuten der Sippe des Luchs›.
Bis und mit 2003 war Luchsingen eine eigenständige politische Gemeinde. Auf den 1. Januar 2004 wurde Luchsingen mit Hätzingen und Diesbach zur Gemeinde Luchsingen vereinigt.
Diese neue Gemeinde Luchsingen wurde im Rahmen der Glarner Gemeindereform auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden Betschwanden, Braunwald, Elm, Engi, Haslen, Linthal, Matt, Mitlödi, Rüti (GL), Schwanden (GL), Schwändi, und Sool zur neuen Gemeinde Glarus Süd zusammengelegt.
Schon 2006 vereinigten sich die damaligen Kirchgemeinden Luchsingen, Betschwanden, Linthal und Braunwald zur Kirchgemeinde Grosstal.