Ludwig Hansohn (* 13. März 1879 in Wiesbaden; † 20. Januar 1929 ebenda) war ein deutscher Ingenieur und Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau.
Ludwig Hansohn wurde als Sohn des Schreinermeisters Johann Ludwig Hansohn (1840–1924) und dessen Ehefrau Elise Dorn (1845–1911) geboren. Nach dem Besuch des Reform-Realgymnasiums in Wiesbaden absolvierte er ein Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt und übernahm im Jahre 1906 das Elektroinstallationsgeschäft W. Lahmeyer & Co. in Wiesbaden. Seine Firma war am Bau des Schützenhauses der Wiesbadener Schützen-Gesellschaft e. V. beteiligt. Er musste Kriegsdienst leisten, war Reserve-Offizier und wurde an der Westfront eingesetzt.
Von 1926 bis 1928 hatte er ein Mandat für den Nassauischen Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. für den Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau, wo er als Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei dem Ältestenausschuss angehörte. An den Diskussionen im Parlament beteiligte er sich mit mehreren Redebeiträgen.
| Personendaten | |
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| NAME | Hansohn, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | Hansohn, Louis Anton |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur und Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau |
| GEBURTSDATUM | 13. März 1879 |
| GEBURTSORT | Wiesbaden |
| STERBEDATUM | 20. Januar 1929 |
| STERBEORT | Wiesbaden |