Luise Koppen

Luise Koppen (* 11. Juni 1855 in Berleburg, Königreich Preußen; † 17. Januar 1922 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben

Luise Koppen war die Tochter des Pfarrers und späteren Generalsuperintendenten Adolf Karl Koppen. Ihre Familie lebte ab 1857 in Detmold, wo Luise Koppen die Höhere Töchterschule besuchte. 1874 legte sie das Lehrerinnen-Examen in Elberfeld ab; anschließend unterrichtete sie an der Höheren Töchterschule in Detmold und hatte Kontakt zur Fürstin Elisabeth zur Lippe, der Witwe des 1875 verstorbenen Fürsten Leopold III. zur Lippe. Ab Mitte der 1890er Jahre war Koppen daneben schriftstellerisch tätig. Bei einem Besuch in Berlin schloss sie Freundschaft mit der Schriftstellerin Frida Schanz. 1910 gab Luise Koppen den Lehrerberuf auf und zog nach Berlin, wo sie als freie Schriftstellerin lebte. Daneben gehörte sie der Redaktion der Familienzeitschrift „Daheim“ an und war von 1911 bis 1917 Herausgeberin der hauswirtschaftlich orientierten Wochenzeitschrift „Die deutsche Frau“.

Luise Koppen war Verfasserin von Erzählungen, in denen sie häufig ihre Erlebnisse im elterlichen Pfarrhaus und in der Residenzstadt Detmold verarbeitete, sowie von seinerzeit sehr erfolgreichen Kinder- und Jugendbüchern.

Werke

Literatur

Wikisource: Luise Koppen – Quellen und Volltexte
Personendaten
NAME Koppen, Luise
KURZBESCHREIBUNG deutsche Schriftstellerin
GEBURTSDATUM 11. Juni 1855
GEBURTSORT Berleburg
STERBEDATUM 17. Januar 1922
STERBEORT Berlin