Luise Stange (geboren 6. Mai 1926 in Göttingen; gestorben 2023) war eine deutsche Biologin und Professorin.
Luise Stange studierte Naturwissenschaften von 1943 bis 1944 in Göttingen und von 1946 bis 1950 in Freiburg. 1950 promovierte sie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über den Einfluß von Begleitfaktoren auf die mutationsauslösende Wirkung der Röntgenstrahlen. Von 1950 bis 1952 arbeitete sie als Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Zuckerrübenforschung in Göttingen. Zwischen 1952 und 1957 war sie Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Entwicklungsphysiologie in Köln. 1957 habilitierte sie und arbeitete bis 1963 zuerst als Privatdozentin und ab 1959 als beamtete Dozentin für Allgemeine Entwicklungsphysiologie und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen in Köln.
Sie wechselte nach Hannover und war von 1964 bis 1973 Wissenschaftliche Rätin und Professorin für Physiologie der Pflanzen an der Universität Hannover. 1967/68 war sie erstes weibliches Mitglied des Senats dieser Hochschule.
Vom Wintersemester 1973 bis zu ihrer Emeritierung 1993 war sie Universitätsprofessorin für Pflanzenphysiologie an der 1971 gegründeten Gesamthochschule / Universität Kassel und am Aufbau des Fachbereichs Biologie beteiligt.
Eine andere Quelle weist sie von 1963 bis 1965 als Wissenschaftliche Rätin und Professorin für Allgemeine Entwicklungsphysiologie und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen weiterhin in Köln aus, wo sie dann ab 1965 als außerplanmäßige Professorin für Allgemeine Entwicklungsphysiologie und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen tätig gewesen sein soll.
Monografien
Aufsätze
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stange, Luise |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Biologin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 6. Mai 1926 |
| GEBURTSORT | Göttingen |
| STERBEDATUM | 2023 |