Dieser Artikel ist vermutlich ganz oder teilweise mithilfe einer künstlichen Intelligenz erzeugt worden, nicht ausreichend geprüft und muss daher als nicht zuverlässig gelten. Hilf mit und beteilige dich an der Überprüfung. Hier findest du Hinweise zur Erkennung von KI, mitmachen bei der Überprüfung kannst du hier.
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer grundsätzlichen Überarbeitung:
Dieser Artikel enthält viele Falschinformationen. Der Lunar Pathfinder ist beispielsweise kein Satellit der ESA sondern von SSTL (siehe z.B. Eizelnachweis 7: „SSTL’s Lunar Pathfinder“); die ESA zahlt nur für eine Dienstleistung. Es war nicht die ESA, die Firefly auswählte, sondern die NASA, siehe Einzelnachweis. Ein Frozen Orbit ist nicht „ohne Treibstoffaufwand“. Der Satellit führt nicht zwei sondern drei sekundäre Nutzlasten mit, siehe Einzelnachweis. Usw. Entferne den KI-Hinweis erst, wenn du den Artikelinhalt vollständig anhand reputabler Quellen geprüft hast, Satz für Satz.
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Der Lunar Pathfinder ist ein geplanter Kommunikationssatellit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), der eine Kommunikationsinfrastruktur in einer Umlaufbahn um den Mond bereitstellen soll. Der Satellit dient als technologischer Vorläufer für die geplante Moonlight-Initiative der ESA, die den Aufbau eines dauerhaften Navigations- und Kommunikationsnetzwerks auf dem Mond anstrebt. Die Entwicklung und Fertigung des Raumfahrzeugs erfolgt durch das britische Unternehmen Surrey Satellite Technology (SSTL).
Missionsverlauf
Im April 2018 unterzeichnete die ESA eine Kooperationsvereinbarung mit SSTL und der Goonhilly Earth Station (GES) zur Etablierung kommerzieller Mondkommunikationsdienste (Commercial Lunar Mission Support Services, CLMSS). Diese Vereinbarung umfasste auch die Umsetzung der Lunar-Pathfinder-Mission. Im Oktober 2019 durchlief das Projekt die Pilotphase und schloss die erste geschäftliche Überprüfung ab.
Die ESA wählte im März 2023 das US-amerikanische Unternehmen Firefly Aerospace aus, um den Satelliten in den Mondorbit zu transportieren. Der Start soll im Rahmen der Mission Blue Ghost Mission 2 mittels einer Falcon 9-Trägerrakete erfolgen.
Technische Ausstattung und Aufgaben
Das Raumfahrzeug weist eine Startmasse von rund 280 kg auf und ist für eine Betriebsdauer von mindestens acht Jahren ausgelegt. Die primäre Aufgabe besteht im Empfang von Daten von Mondlandern, Rovern sowie Orbitern – insbesondere auf der mondabgewandten Seite – und deren Weiterleitung an Bodenstationen auf der Erde. Zu diesem Zweck ist der Satellit mit Transceivern im UHF-, S-Band- und X-Band-Bereich ausgestattet.
Der Satellit führt zudem zwei sekundäre Nutzlasten zu wissenschaftlichen und technologischen Testzwecken mit:
Ein Navigationsempfänger-Experiment der ESA zur Überprüfung, ob Signale der irdischen Navigationssysteme GPS und Galileo im Mondraum für Positionsbestimmungen genutzt werden können.
Ein Laser-Retroreflektor der NASA zur Durchführung präziser Distanzmessungen (Laser Ranging) zwischen der Erde und der Mondumlaufbahn.
Umlaufbahn
Der Lunar Pathfinder wird in einem sogenannten Elliptical Lunar Frozen Orbit (ELFO) (einem elliptischen, „eingefrorenen“ Mondorbit) operieren. Diese spezifische Umlaufbahn wurde aus zwei Hauptgründen gewählt:
Stabilität ohne Treibstoffaufwand („Frozen Orbit“): Umlaufbahnen in der Nähe des Mondes sind aufgrund von unregelmäßigen Massenkonzentrationen im Mondinneren (sogenannten Mascons) sowie den Gezeitenkräften von Erde und Sonne instabil. Ein „eingefrorener“ Orbit nutzt eine präzise Abstimmung der Bahnparameter (insbesondere der Bahnneigung), bei der sich die verschiedenen Gravitationsstörungen gegenseitig kompensieren. Dadurch bleibt die Umlaufbahn über die geplante Missionsdauer von mindestens acht Jahren stabil, ohne dass große Mengen an Treibstoff für Bahnkorrekturen (Stationkeeping) benötigt werden.
Optimierte Abdeckung der Südpolregion: Da die Bahn stark elliptisch ist, bewegt sich der Satellit nahe seinem höchsten Punkt (dem Apolun) physikalisch bedingt am langsamsten. Die Flugbahn ist so designt, dass dieses Apolun über der Südhemisphäre des Mondes liegt. Dadurch verweilt der Satellit während eines Großteils seiner rund 10-stündigen Umlaufzeit über dem Südpol und der mondabgewandten Seite, um dort lang anhaltende Kommunikationsverbindungen für Lander und Rover bereitzustellen.