Lutz Jani (* 25. Januar 1935 in Dresden; † 13. September 2019 in Basel) war ein deutscher Orthopäde und Hochschullehrer in Basel und Mannheim.
In München aufgewachsen, studierte Jani ab 1954 an der Ludwig-Maximilians-Universität Medizin. Er wurde 1955 im Corps Bavaria München recipiert und zeichnete sich als Senior aus. Zwischenzeitlich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wurde er 1960 in München zum Dr. med. promoviert. Nach den zwei Jahren als Medizinalassistent erhielt er 1962 die Approbation als Arzt. Die vierjährige Ausbildung in Orthopädie durchlief er bei Max Lange und Nikolaus Witt. Schon damals befasste er sich mit der Hüftdysplasie und der Perthes-Erkrankung. 1969 ging er als Oberarzt in die orthopädische Klinik des Universitätsspitals Basel. Er habilitierte sich und wurde im Mai 1973 leitender Arzt der Abteilung für Kinderorthopädie. Am 3. Juli 1973 erhielt er die Lehrbefugnis. Seit 1975 stellvertretender Klinikdirektor, wurde er am 9. Dezember 1980 zum a.o. Professor ernannt. Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berief ihn zum 20. April 1982 auf den neuen Lehrstuhl für Orthopädie im Universitätsklinikum Mannheim. 1987 war er Vorsitzender der 35. Jahrestagung der süddeutschen Orthopäden in Baden-Baden. 1991/92 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie. Im Rosengarten (Mannheim) leitete er 1992 ihren Jahreskongress. Am 30. September 2000 wurde er emeritiert. Er war Generalsekretär der DGOOC (1999–2002) und engagierte sich für die Zusammenführung von Orthopädie und Unfallchirurgie

Jani wurde auf dem Gottesacker in Riehen BS begraben.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jani, Lutz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Orthopäde und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 25. Januar 1935 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 13. September 2019 |
| STERBEORT | Basel |